Interview
Drei Fragen an Clemens Gude

Viel Arbeit, aber auch viel Lob gab es am Samstag für den ausrichtenden FSV Och­trup. WN-Sportredakteur Marc Brenzel sprach darüber mit Clemens Gude von der Turnierleitung.

Sonntag, 19.01.2020, 12:47 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 13:25 Uhr
Clemens Gude zog ein positives Fazit.
Clemens Gude zog ein positives Fazit. Foto: Thomas Strack

Herr Gude, welches Fazit ziehen Sie nach der Premiere des Euregio-SportWerk-Cups?

Clemens Gude: Dafür, dass wir hier im Sportleistungszentrum zum ersten Mal ein Turnier ausgetragen haben, sind wir sehr zufrieden. Das fußballerische Niveau war hoch, und die Mannschaften haben mit ihrem Auftreten sportliche Fairness vorgelebt. Dass Ahaus einen Tag vorher abgesagt hat, ist ärgerlich. Aber damit sind wir professionell umgegangen. Meiner Meinung nach war die daraus resultierenden Umstellung auf zwei Gruppen sogar ein Vorteil.

Die Mannschaft des FSV Ochtrup ist als klassenniedrigste Mannschaft als krasser Außenseiter gestartet und hat das Viertelfinale erreicht. Wie ist dieses Abschneiden einzustufen?

Clemens Gude: Sehr hoch. Die Jungs haben sich prima verkauft und hatten im Viertelfinale gegen Nordhorn etwas Pech.

Nach der Vorrunde wurde es auf der Tribüne leerer und rund um die beiden Plätze deutlich ruhiger. Dabei hätte die Endrunde mehr Zuschauer verdient gehabt. Wie erklären Sie sich das?

Gude: Das war natürlich nicht so schön. Aber so ist das eben, wenn der Lokalmatador ausscheidet. Dann verlassen viele die Halle. Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, den Euregio-SportWerk-Cup an einem Sonntag auszutragen. Das ist schließlich der klassische Tag für den Amateurfußball.

  

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