Handball: Frauen-Landesliga
TB Burgsteinfurt unterliegt Sassenberg

Burgsteinfurt -

Erst zum zweiten Mal in dieser Saison wurde der verlustpunktfreie Spitzenreiter der Frauen-Landesliga, VfL Sassenberg, an den Rand einer Niederlage gebracht. Neben dem Tabellenzweiten Ahlener SG war es diesmal der TB Burgsteinfurt, der dem Aufstiegsaspiranten lange Paroli bieten konnte. Letztendlich gewannen die Gäste erst in der Schlussphase mit 29:26 (17:13). Das Endergebnis fiel in der Willibrordsporthalle aber etwas zu hoch aus.

Sonntag, 02.02.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 15:01 Uhr
Marie Runge warf drei Tore für den TB Burgsteinfurt gegen Spitzenreiter VfL Sassenberg. Rechtshänderin Alina Fischer (r.) sorgte hier für den zwischenzeitlichen 19:19-Ausgleich mit links!
Marie Runge warf drei Tore für den TB Burgsteinfurt gegen Spitzenreiter VfL Sassenberg. Rechtshänderin Alina Fischer (r.) sorgte hier für den zwischenzeitlichen 19:19-Ausgleich mit links! Foto: Matthias Lehmkuhl

Handball-Frauen-Landesliga: TB Burgsteinfurt verliert nach großen Kampf 26:29 (13:17) gegen Spitzenreiter VfL Sassenberg

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TB-Trainer Ansgar Cordes ließ seine Mannschaft zunächst mit einer 5:1-Deckungsformatioen starten. Die stand aber nicht so sicher, weshalb Cordes die starke Rückraumschützin aus Sassenberg, Verena Stockmann, in Manndeckung nehmen ließ. In der ersten Halbzeit nahm Marike Thien und in der zweiten Halbzeit Maike Bartsch die groß gewachsene Goalgetterin aus dem Spiel. Die Defensivtaktik erwies sich als wirksame Maßnahme. Allerdings hatte Sassenberg jetzt viel Platz für das Eins-gegen-eins-Spiel und für Tore von den beiden Außenpositionen. Weil die TB-Frauen sich darauf noch nicht richtig einstellen konnten, lagen sie zur Pause mit 13:17 zurück.

In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr weitaus besser. Burgsteinfurt verkürzte den Rückstand Tor um Tor. In der 41. Spielminute gelang Alina Fischer nach einem Tempogegenstoß der 19:19-Ausgleich, obwohl sie als Rechtshänderin mit links warf. Anschließend hatte der Tabellendritte mehrmals die Chance, in Führung zu gehen, scheiterte aber entweder an Pfosten und Latte oder an der Gästekeeperin. Beim Stand von 24:26 (56.) nahm Cordes eine Auszeit. „Versucht, kompakter zu stehen. Wir haben noch genug Zeit, um drei bis vier Tore zu werfen“, motivierte er sein Team. Doch im Gegenzug machte VfL-Spielmacherin Stefanie Herweg mit dem 27:24 viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene alles klar.

„Leider sind wir während der gesamten 60 Minuten nicht in Führung gegangen. Sonst wäre Sassenberg sicherlich nervös geworden“, hätte sich Cordes sehr über die erste Saisonniederlage von Sassenberg gefreut.

VfL-Coach Daniel Haßmann fiel nach dem Auswärtssieg ein Stein vom Herzen: „Hätten wir verloren, wäre uns Ahlen näher auf den Pelz gerückt. Gegen die müssen wir nämlich noch spielen.“

Tore: P. Cordes (8), Stender (4/2), Runge und Thien (je 3), J. Cordes (3/1), Heuing und Spielmann (je 2), Fischer (1).

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