Sechs-Stunden-Lauf in Remscheid
Sie durften endlich mal wieder

borghorst -

Es war eine lange Durststrecke, aber nun ging es wieder. Rainer Wachsmann und Wilfried Weiß, beide von Marathon Steinfurt, und 138 weitere Läufer nahmen in Remscheid an einem Sechs-Stunden-Lauf teil.

Mittwoch, 08.07.2020, 15:20 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 15:14 Uhr
Rainer Wachsmann hat gemeinsam mit Wilfried Weiß in Remscheid an einem Sechs-Stunden-Lauf teilgenommen.
Rainer Wachsmann hat gemeinsam mit Wilfried Weiß in Remscheid an einem Sechs-Stunden-Lauf teilgenommen. Foto: pp

Er durfte endlich mal wieder. Borghorsts Dauerläufer Rainer Wachsmann hat gemeinsam mit Wilfried Weiß an einer offiziell durchgeführten Laufveranstaltung teilgenommen. Der Bergische Sechs-Stunden-Lauf in Remscheid war das Ziel der beiden Steinfurter Marathonis, die in den sechs Laufstunden jeweils 50,3 und 46,4 Kilometer (Weiß) herunterspulten und dabei jeden Menge Kollegen und Freunde aus der Ultralaufszene wiedertrafen.

Der Veranstalter des Laufes auf der Eschbachtalsperre hatte durch ein umfangreiches Hygienekonzept das „Go“ für den Lauf erhalten. Insgesamt 140 Starter gingen auf die 2,9 km lange Strecke. Beim Start mussten alle Abstand halten und den Mund-Nasenschutz tragen. Alle Starter freuten sich, endlich alte Bekannte bei einem Lauf wieder zu sehen. Eine Siegerehrung gab es aufgrund den Corona-Beschränkungen jedoch nicht.

Wobei dieser Wettbewerb in Remscheid eigentlich nicht der erste seit dem Lockdown im März für Rainer Wachsmann war. Mitte Februar hat er noch am Bonner Brücken-Qualitäts-Ultra über 60 km teilgenommen, vor 14 Tagen konnte der Borghorster auf Einladung eines Lauffreundes sich mit 81 Startern auf der Insel Wangerooge austoben.

„Man fällt natürlich in ein Motivationsloch, wenn man gar nichts mehr machen kann“, sagt Wachsmann, der sich für einige Veranstaltungen in diesem Jahr, meist längere Laufwettbewerbe, bereits angemeldet hatte. Die wurden allesamt abgesagt, also musste er alleine laufen. „Oder zu zweit. Aber ich habe auch mein Rennrad wieder herausgeholt und dann längere Touren gemacht“, war der Borghorster nicht völlig untätig.

Jetzt freut er sich darauf, gemeinsam mit dem Nordwalder Josef Grond den Neckarlauf Ende August unter seine Sohlen nehmen zu können. „Das sind 394 Kilometer in sieben Etappen. Der Veranstalter ist optimistisch, dass die Veranstaltung stattfinden kann. Und wenn ich jedem ein Zelt für die Übernachtung hinstellen muss, hat er gesagt. Die Übernachtungen in den Halle ist wohl das größte Problem“, ist Wachsmann gespannt, ob Thomas Dornburg dieses Versprechen auch halten kann.

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