GC-Golfer spielen trotz Corona groß auf
Bernhard Nacke holt Wanderpokal

Burgsteinfurt -

Die Golfer des GC Münsterland sind wieder auf den Fairways und Greens unterwegs. Zwei traditionsreiche Turniere wurden jetzt unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen auf dem Kurs am Bagno ausgetragen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Freitag, 24.07.2020, 15:00 Uhr
Dr.Heijo Fröhlich, Francesco Sulla, Hannelore Günster, Martina Manhold, Gerd Wimber, Bernhard Nacke, Franz Josef Michgehl (v.l.) trumpften beim Bagno-1950-Cup auf.
Dr.Heijo Fröhlich, Francesco Sulla, Hannelore Günster, Martina Manhold, Gerd Wimber, Bernhard Nacke, Franz Josef Michgehl (v.l.) trumpften beim Bagno-1950-Cup auf. Foto: GC Münsterland

Golfturniere in Zeiten von Corona – geht das? Das hat sich der Spielführer Martin Thüning vom Golfclub Münsterland auch gefragt und nach den Lockerungen im Sport unter Einhaltung der Schutzverordnung wieder Turniere ausgerichtet.

Die Abstandsregeln beim Golfen einzuhalten, ist in der freien Natur einfach, aber auch auf der gesamten Anlage verhalten sich die Clubmitglieder vorbildlich. Ein paar Änderungen im Umgang mit Flaggenstock, Bunkerharke und Siegerehrung hielten die Spieler nicht davon ab, an den ersten Turnieren 2020 teilzunehmen.

Und so wurde der seit 1964 existierende Ehepaarvierer gespielt. Zwölf Paare traten zum Vierer mit Auswahldrive an, der über neun Löcher gespielt wurde. Bei dieser Variante schlagen beide Spieler ab und entscheiden dann, mit welchem der beiden Bälle abwechselnd weitergespielt wird.

Mit 20 Nettopunkten setzten sich Hannelore und Peter Günster an die Spitze. Es folgten Marna und Dietmar Holz (19 Nettopunkte). Der dritte Rang ging an Ursula und Peter Wicher.

Der Bagno-1950-Cup wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausgespielt und zog in diesem Jahr 29 Turnierbegeisterter auf den Platz. Der Hauptpreis, der als Wanderpreis ausgespielt wird, wurde von Gerd Wimber gestiftet und als Nettopreis ausgetragen. Bei dieser Turnierform gewinnt nicht der Spieler mit den wenigsten Schlägen, sondern der Golfer, der sein Handicap mit den meisten Schlägen unterspielt hat.

Der Wanderpokal ging an Bernhard Nacke mit erspielten 40 Nettopunkten und einem neuen Handicap von 27,5. Platz zwei erspielte Francesco Sulla mit 36 Punkten gefolgt von Franz Josef Michgehl mit 35 Punkten. In der Bruttowertung gewann mit 24 Bruttopunkten Olaf Reitenbach vor Gerd Wimber mit ebenfalls 24 Bruttopunkten. Dritter wurde mit 19 Punkten Martina Manhold.

Dr. Heijo Fröhlich sicherte sich den Sonderpreis Nearest to the Pin bei den Herren. Den Longest Drive bei den Damen schlug Hannelore Günster, bei den Herren Martin Thüning.

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