30. Pokalschwimmen des SV Olympia Borghorst
Der Aufwand ist enorm

borghorst -

Das Pokalschwimmen des SV Olympia Borghorst, das am Sonntag im Burgsteinfurter Freibad ausgetragen wird, ist eines der wenigen seiner Art in dieser Saison. Auch deshalb ist es mit vielen Teilnehmern gesegnet.

Donnerstag, 27.08.2020, 16:21 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 16:18 Uhr
So locker wie auf diesem Bild aus den Vorjahren wird es in 2020 beim Pokalschwimmen des SV Olympia nicht zugehen. Die Auflagen, die der Verein zur Durchführung erfüllen muss, sind enorm.
So locker wie auf diesem Bild aus den Vorjahren wird es in 2020 beim Pokalschwimmen des SV Olympia nicht zugehen. Die Auflagen, die der Verein zur Durchführung erfüllen muss, sind enorm. Foto: jsp

Der Aufwand im Vorfeld war enorm. Coronabedingt musste der SV Olympia Borghorst als Veranstalter strenge Auflagen erfüllen, um seine Veranstaltung durchführen zu können. Die Teilnehmer werden es ihnen danken, denn, so sagt Thomas Heintz, der Geschäftsführer des SVO, das 30. Pokalschwimmen sei eine von wenigen Veranstaltungen, die überhaupt durchgeführt würden. Am Sonntag findet es im Burgsteinfurter BagnoMare statt. Das Freibad ist daher für den öffentlichen Betrieb ganztägig geschlossen.

17 Vereine haben gemeldet, so viele wie noch nie, sagt Heintz: „Das liegt auch daran, dass wir Master-Wettkämpfe anbieten. Da nimmt der ein oder andere schon mal eine weitere Anreise inkauf.“ Aachen, Arnsberg, Altena und Bietigheim in Baden-Württemberg finden sich in den Meldelisten des SVO wider. Dafür ist das 30. Pokalschwimmen jedoch kein internationales mehr. Weder Schwimmer aus England noch aus den Niederlanden werden auf die Startblöcke treten. „Am Wasserballturnier eine Woche später nimmt eine holländische Mannschaft teil“, weiß der SVO-Geschäftsführer, dass am 5. September die nächste Veranstaltung des SVO folgt. Diese allerdings, wie auch das Pokalschwimmen, ohne die früher obligatorische Party am Abend.

Die Pandemieauflagen vom Kreis seien streng, sagt Thomas Heintz. „Und sie haben angekündigt, dass man auch kontrollieren wolle. Der Aufwand in diesem Jahr ist doppelt so hoch. Jeder Teilnehmer muss namentlich erfasst sein. Zuschauer sind nicht erlaubt“, zählt Heintz auf, was der Verein erfüllen muss. Der Laufbetrieb im Bad sei auf Einbahnstraßen eingerichtet, jeder Verein habe seinen abgezirkelten Bereich, die Schwimmer dürfen nur nach Aufruf ans Becken. „Ein Startordner regelt das und lässt nur die Starter durch. Wir müssen aufpassen, dass die Duschen nicht übervölkert werden und und und“, bedarf es laut SVO-Geschäftsführer deutlich mehr Helfer als früher. „Allein fünf bis zehn wegen der Hygienebestimmungen“, ergänzt Anna-Marina Wensing, die Pressewartin des SVO.

Maximal 500 Leute dürfen sich im BagnoMare aufhalten. 112 weibliche und 89 männliche Teilnehmer werden am Start sein. Die jüngeren Schwimmer können von ihren Eltern begleitet werden, müssen allerdings auch namentlich erfasst werden. „Wir haben im Vorfeld auch Unterstützung vom Verband bekommen. Die sehen den Wettkampf als Testballon an, was in Zeiten wie diesen möglich ist“, sagt Wensing, dass der DSV und der Verband Nordwest, der auch einen Beobachter schicken will, großes Interesse an der Veranstaltung haben.

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