Schwimmen: SVO Borghorst hat alles im Griff
Olympioniken sind im eigenen Becken kaum zu schlagen

Borghorst -

Ohne Zwischenfälle, dafür mit viel Lob und Erfolg ging das 30. Pokalschwimmen des SV Olympia Borghorst im BagnoMare in Stemmert über die Bühne.

Dienstag, 01.09.2020, 14:50 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 16:19 Uhr
Sven Bordewick war nur schwer zu schlagen und sicherte sich auf vier Strecken die Goldmedaille beim 30. Pokalschwimmen.
Sven Bordewick war nur schwer zu schlagen und sicherte sich auf vier Strecken die Goldmedaille beim 30. Pokalschwimmen. Foto: SVO

Die 30. Ausgabe des Pokalschwimmens des SV Olympia Borghorst am Sonntag war eine ganz besondere und stand auf den ersten Blick ganz im Zeichen der Corona-Pandemie: Hygiene-Helfer kontrollierten das Einhalten der Maßnahmen, jeder Verein hatte seinen eigenen abgetrennten Bereich, und fast überall galt Maskenpflicht.

Insgesamt 18 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet ließen sich aber davon nicht abschrecken und waren ins Steinfurter BagnoMare gekommen, um den ersten Wettkampf seit vielen Monaten zu absolvieren. Dieser wurde zu einem Erfolg, wie der Vorsitzende des SV Olympia, Achim Schürmann, nach Abschluss der Veranstaltung resümierte: „Trotz aller Corona-Regeln war es wirklich ein toller Wettkampf. Die Mühen der Vorbereitungen haben sich definitiv gelohnt. Ich bedanke mit bei allen Helfern für die tolle Zusammenarbeit.“

Doch nicht nur vom Vorsitzenden gab es Lob. „Der Mann von der Ordnungsbehörde des Kreises war zwei, drei Mal da und hatte keine Beanstandungen“, ergänzt Thomas Heintz, der Geschäftsführer des SVO, dass der SVO alles richtig gemacht hatte. Tags drauf habe man, so Heintz weiter, einige positive Rückmeldungen per Email bekommen sowie am Tag selbst viel Lob angereister Eltern.

Schiedsrichterin Vanessa Sternemann vom SVO fügte hinzu: „Die Athleten haben das wirklich super gemacht. Jeder hat sich an die Regeln gehalten, und der Ablauf der Veranstaltung wurde eigentlich gar nicht durch die besonderen Umstände gestört.“ So stand dann im Laufe des Tages glücklicherweise immer mehr das Sportliche im Vordergrund.

Für den SVO erfolgreich war allen voran Svenja Borde­wick (AK 25). In ihrer Altersklasse war sie kaum zu schlagen und konnte über 100m-, 200m-, 400m-Freistil und 100m-Schmetterling insgesamt vier Goldmedaillen mit nach Hause nehmen. Ebenfalls vier Mal ganz oben auf dem Treppchen über die vier 50 m-Distanzen (Schmetterling, Rücken, Brust, Kraul) standen Carsten Schlieckmann (AK 30) und Sandra Schlieckmann (AK 35). Drei Mal Erster wurde Wolfgang Heerdt (AK 55) über 50m Rücken, Brust und Kraul.

Abseits der Masters-Konkurrenz war es besonders Joulina Osthues (Jahrgang 2005), die mit einem wahren Mammutprogramm von sieben Starts an nur einem Tag für den SVO erfolgreich war. Sie wurde zwei Mal Erste (100m-Brust, 800m-Freistil), holten einen zweiten Platz über 200m-Brust und wurde Dritte über über 200m-Freistil. Ebenfalls zwei Goldmedaillen gewann Hagen Messerich (2002) über 100m-Brust und 100m-Schmetterling.

Weitere erste Plätze erschwammen sich: Sebastian Baum (2000) über 50m-Rücken, Constanze Dahme (2012) über 50m-Brust, Elke Strakeljahn (AK 55) über 800m-Freistil, Johannes Messerich (AK 50) über 50m-Schmetterling, Luna-Maris Hüls (2004) über 800m-Freistil und Nele Pommerening (1998) über 200m-Brust.

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