Kreisliga A: Spiel der Woche
BFC-Reserve hat viel Arbeit vor sich

Borghorst -

Der Borghorster FC II muss schon an seine Leistungsgrenze gehen, um am Sonntag für Punkte infrage zu kommen. Zu Besuch ist der hoch gehandelte FSV Ochtrup, der mit einer starken Offensive beeindrucken kann.

Freitag, 18.09.2020, 15:39 Uhr
Daniel Schulze Brock (r.) ist in der Borghorster Verteidigung vielseitig einsetzbar.
Daniel Schulze Brock (r.) ist in der Borghorster Verteidigung vielseitig einsetzbar. Foto: Marc Brenzel

Der Saisonstart mit zwei Niederlagen ist schlecht gelaufen, und die Gegner – am Sonntag kommt Titelanwärter FSV Ochtrup – werden auch nicht leichter. Insofern ist es verständlich, wenn Thomas Grabowski, Trainer der BFC-Reserve, klagt: „Sportlich könnte es besser sein.“

Am vergangenen Sonntag bei der 0:3-Heimniederlage gegen den FCE Rheine II klappte bei den Borghorstern wenig bis gar nichts. Das machte Grabowski im Training noch mal zum Thema. „Wir müssen besser verteidigen, die Kette muss enger stehen. Zudem gilt es, die Außenbahnen zu zu bekommen“, wünscht sich der Übungsleiter.

Das ist auch von Nöten, denn offensiv sind die Ochtruper enorm stark besetzt. „Mohammed Sylla hat viel Tempo, und auch Kai Sandmann ist flott“, weiß Grabowski, dass auf seine Hintermannschaft um Kapitän Daniel Schulze Brock ein Haufen Arbeit wartet.

Mut macht Grabowski, dass er im Vergleich zur FCE-Partie frisches Personal aufbieten kann – namentlich Daniel Groll, und Luca Berning. Verletzt ist hingegen Zehner Lennart Brinkhaus.

Die Borghorster stuft Jannik Holtmann als „Wundertüte“ ein. „Aber bestimmt zweikampfstark, darauf sollten wir gefasst sein“, so Ochtrups Spielertrainer.

Am vergangenen Sonntag feierte der FSV einen klaren 4:1-Erfolg über Westfalia Leer. Trotzdem machte Holtmann noch Schwachstellen aus. Es wären einfach zu wenig zweite Bälle gewonnen worden, und die schwache Chancenverwertung gab auch Anlass zur Kritik. Hier gelte es, die Hebel anzusetzen.

Kai Sandmann, der aufgrund einer leichten Zerrung gegen Leer erst zur Pause eingewechselt wurde, ist wieder vollkommen auf der Höhe und wird als Mittelstürmer beginnen. Dafür dürfte Holtmann zurück auf die Position hinter den Spitzen rücken.

Von Hause aus ein Offensiver ist Routinier Tim Niehues, der aktuell aber als Linksverteidiger aufgeboten wird. Und das aus gutem Grund, wie Holtmann findet: „Mit seiner Erfahrung, seiner Robustheit, seinem Tempo und vor allem mit seiner Ballsicherheit ist Tim ein perfekter Mann für links hinten.“

 

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