SV Burgsteinfurt schlägt Germania Hauenhorst nach schwacher erster Halbzeit mit 4:1
Der dreifache Hintelmann

Burgsteinfurt -

Es gibt doch noch Spieler beim SV Burgsteinfurt außer Alexander Hollermann, die Tore schießen können. Genau dies bewies Kai Hintelmann beim 4:1-Erfolg gegen Germania Hauenhorst.

Sonntag, 20.09.2020, 18:36 Uhr
Jan Gottwald wird von Tobias Kiwit (r.) und Jens Hauptmeier (2.v.r.) in die Zange genommen, Alexander Moll (l.) kann den Ball aber aufnehmen, da der Pfiff des Schiedsrichters, der über die gesamte Partie keine gute Figur abgab, ausblieb. Mann des Spiels war Kai Hintelmann (kl. Bild), der zwischen der 60. und 85 Minute drei Tore erzielte.
Jan Gottwald wird von Tobias Kiwit (r.) und Jens Hauptmeier (2.v.r.) in die Zange genommen, Alexander Moll (l.) kann den Ball aber aufnehmen, da der Pfiff des Schiedsrichters, der über die gesamte Partie keine gute Figur abgab, ausblieb. Mann des Spiels war Kai Hintelmann (kl. Bild), der zwischen der 60. und 85 Minute drei Tore erzielte. Foto: Günter Saborowski

Der SV Burgsteinfurt hat sich nach dem mageren 1:1 bei Blau-Weiß Aasee am vergangenen Sonntag mit einem 4:1 (1:1)-Erfolg gegen Germania Hauenhorst zurückgemeldet und sich damit auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Erkenntnis Nummer eins der Partie: Es gibt auch noch andere Spieler beim SVB, die Tore schießen können außer Alex Hollermann; Erkenntnis Nummer zwei: Die Stemmerter Verlegenheitself ohne Artmann, Kormann, da Silva, Bode und Hollermann hat zwar spielerisch kein Glanzlichter gesetzt, aber bis zum Ende gut gekämpft und sich voll reingehängt, vor allem Jonas Greiwe und Tobias Kiwit.

Greiwe, in der vorigen Woche noch Innenverteidiger, hatte Trainer Christoph Klein-Reesink in die Spitze beordert. „Wir mussten ja irgendwas machen“, begründete Klein-Reesink diesen Schritt, der in Hälfte eins wenig Wirkung zeigte. „Da haben sie uns am Leben gelassen“, wertete Klein-Reesink die ersten 45 Minuten für Hauenhorst. Den Führungstreffer erzielte dann auch Lucas Bahlmann in der 33. Minute aus spitzem Winkel, indem er Hauenhorsts Torwart Wierling tunnelte.

Quasi mit dem Pausenpfiff zog Jan Koers etwas zu fest am Trikot von Sven Mersch. Der ging im Sechzehner zu Boden und Schiedsrichter Holger Derbort aus Ahaus, der insgesamt kein gute Figur machte, Einwürfe falsch beurteilte und einige taktische Fouls nicht mit Gelb ahndete, zeigte auf den Punkt. Mersch trat an und verwandelte. Zuvor hatte er in der 43. Minute Pech bei einem Schuss an die Unterkante der Latte.

Nach dem Seitenwechsel markierte Hintelmann das 2:1 (60.), nachdem er das Kunstleder nach einem Pressschlag von Yannik Grabbe serviert bekommen hatte. Acht Minuten später war Grabbe erneut der Passgeber beim 3:1 von Hintelmann, lediglich beim 4:1 (82.), ein Konter, spielte Bahlmann Hintelmann die Kugel in den Fuß.

Erkenntnis des Trainers: „Drei Punkte und fertig – auch wenn Hauenhorst in der ersten Halbzeit besser war und hätte in Führung gehen können. In der zweiten waren wir es, die das Spiel bestimmt haben.“

SVB: Moll – Inenguini, Hauptmeier, Koers, Kiwit – Schmerling, Grabbe (77. Kardesler) – Hintelmann, Schmieder (74. Schultheis), Bahlmann (85. Teigeler) – Greiwe.Tore: 1:0 Bahlmann (33.), 1:1 Mersch (FE, 45.), 2:1, 3:1, 4:1 Hintelmann (60., 75., 82.).

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