Bezirksliga: Borghorst erwartet Grün-Weiß Gelmer
Mit mehr Biss im letzten Drittel

borghorst -

Der Borghorster FC will im heimischen Waldstadion gegen Grün-Weiß Gelmer wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das geht nur über einen Sieg, den sich der BFC fest vorgenommen hat.

Freitag, 16.10.2020, 14:28 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 10:00 Uhr
Seine Flanken und Freistöße sind gefürchtet. Gegen Gelmer befindet sich Alex Wehrmann (r.) dabei wieder auf heimischem Terrain.
Seine Flanken und Freistöße sind gefürchtet. Gegen Gelmer befindet sich Alex Wehrmann (r.) dabei wieder auf heimischem Terrain. Foto: tps

30 Minuten lang mit einem Spieler mehr auf dem Platz – und trotzdem verloren. Das sollte zu denken geben, zumal der Borghorster FC durchaus Chancen hatte, den 1:2-Pausenrückstand in ein Unentschieden umzumünzen. Am Sonntag auf der eigenen Wiese gegen Grün-Weiß Gelmer sollte dies besser gelingen, denn mit Gelmer stellt sich eine Mannschaft im Waldstadion vor, die erst einen Sieg auf dem Punktekonto vorweist (2:1 gegen SV Ibbenbüren). Alle anderen Spiele gingen knapp aus, wobei das 2:2 gegen Greven 09 hervorsticht. Allerdings scheinen die Gelmeraner Probleme im Angriff zu haben. Fünf eigene Tore sind im Vergleich zu Borghorsts 16 ein Fliegenschiss.

„Dieses 2:2 lässt aufhorchen. Daher sollten wir Gelmer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und mit Niklaas Houghton im Angriff und Steffen Hemesatz, der im Mittelfeld bei Gelmer die Fäden zieht, haben sie auch zwei Spieler, die hervorstechen. Aber wir wollen uns gar nicht so sehr mit dem Gegner beschäftigen“, sagt Trainer Michael Straube und legt den Finger in die eigene Wunde: „Unsere Problemzone war gegen Recke das letzte Drittel. Bis zur 85. Minute ist uns dort nicht viel eingefallen. Danach hatten wir drei Hochkaräter, die aber auch nichts mehr einbrachten“, analysiert der Borghorster Trainer die vergangene Begegnung. Warum sein Team trotz Überzahl nicht den Ausgleich zustande brachte, kann sich Straube daher auch nicht so recht erklären.

Verletzungsbedingt werden Dennis Brake und Lennart Rausch weiterhin nur von außen zuschauen können. Simon Kaminski befindet sich im Kurzurlaub.

 

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