Motorsport: Letztes Rennen in Le Mans abgesagt
Diesmal gab‘s keinen Titel für Peter Elkmann

Burgsteinfurt -

Zum fünften Mal in Folge Europameister – das wäre ein Traum gewesen. Doch da das letzte Rennen Ende Oktober abgesagt wurde, war der Traum für Peter Elkmann auch vorbei.

Donnerstag, 05.11.2020, 13:52 Uhr
Motorsport: Letztes Rennen in Le Mans abgesagt: Diesmal gab‘s keinen Titel für Peter Elkmann
Foto: Fotosport.cz

Vier Mal war Peter Elkmann aus Burgsteinfurt bereits Europameister im Superkart, in Serie sogar. Der fünfte Titel wäre in diesem Jahr fällig gewesen, doch durch diesen hat Corona dem Burgsteinfurt mit voller Wucht einen Strich gemacht. Wie bei vielen anderen Sportarten auch, fiel beim Motorsport einiges ins Wasser.

„Ja, das war schade. Ich wäre gerne das fünfte Mal in Folge Europameister geworden. Aber es haben nur zwei Rennen stattgefunden. Die habe ich zwar beide gewonnen, doch der letzte Lauf in Le Mans ist abgesagt worden – was ich ja wegen der Pandemie auch verstehen kann“, sagt der 39-jährige Stemmerter.

Beim zweiten Rennen im niederländischen Assen hat er alle drei Läufe gewonnen. Vor Zuschauern sogar, denn das Rennen wurde im September ausgetragen. Und die Niederländer waren in puncto Corona-Schutzmaßnahem ein wenig lockerer, als es in Deutschland der Fall war. „Es waren 10 000 Zuschauer dort. Ob das richtig so war, darüber lässt sich streiten. Aber an solch einem Rennen hängen ja auch viele Sponsoren, und wenn die keine Zuschauer haben, ziehen sie ihr Geld zurück“, war Elkmann, der gerne vor Publikum seine Runden zieht, nicht unbedingt begeistert von den Massen.

Beim ersten Rennen in Südfrankreich im August hatte Elkmann gegenüber seinen Konkurrenten ebenfalls die Nase vorn und darf sich nun Französischer Meister in der Klasse Superkart nennen. In Frankreich war auch der letzte Lauf geplant. Man hatte inklusive Hygienekonzept alles vorbereitet. „Überall sollten Masken getragen werden, auch im Fahrerlager. Aber dann ist es doch nicht zur Austragung gekommen“, erklärt der Burgsteinfurter, der damit auch seinen Titel vom Vorjahr nicht verteidigte.

Und wie es weitergeht, weiß Elkmann auch nicht. „Man hängt total in der Luft. Die Saison ist nun zuende. Normalerweise steht der Rennkalender für das nächste Jahr schon am Ende dieses Jahres, so um Weihnachten herum, bereits fest. Aber es lässt sich ja nichts planen. Keiner weiß so recht, wie es weitergeht, ob es überhaupt weitergehen kann“, warten und hoffen alle Fahrer, einschließlich Peter Elkmann, dass diese Pandemie bald ein Ende haben möge. Er glaubt nicht daran, dass bis Ostern alles vorbei ist.

„Normalerweise würde ich um diese Jahreszeit, da die Saison vorbei ist, Kraftsport im Fitness-Studio machen. Aber das geht im Moment ja auch nicht, weil die Studios geschlossen sind“, muss sich der Stemmerter wohl oder über anderweitig über Wasser und fit halten.

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