Fußball: Kreisliga A
Höing wird wieder Trainer

Wettringen -

Nach einer Trainerpause von zweieinhalb Jahren steigt Thomas Höing wieder in das Coaching ein. Der Burgsteinfurter übernimmt im Sommer die Reserve seines Heimatvereins Vorwärts Wettringen. Damit schließt sich für den 38-Jährigen ein Kreis.

Donnerstag, 08.04.2021, 17:26 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 17:36 Uhr
Thomas Höing kehrt nach Wettringen zurück.,
Thomas Höing kehrt nach Wettringen zurück., Foto: Thomas Strack

Schon seit Ende Oktober ist klar, dass die Fußballer von Vorwärts Wettringen II im kommenden Sommer einen neuen Trainer brauchen. Intern stand der Nachfolger von Thomas Schulten schon länger fest, am Donnerstag nun ging der Verein über Abteilungsleiter Frank Wellkamp an die Öffentlichkeit und bestätigte den Namen Thomas Höing. Der 38-jährige Burgsteinfurter kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er bis 2015 die Reserve anleitete.

Seit seinem 14. Lebensjahr durchlief Höing alle Jugendmannschaften und stieg als Co-Trainer unter Clemens Gude bei den A-Junioren ins Trainergeschäft ein. Nach einem Jahr bei Westfalia Leer folgte er ab 2016 auf dem von Christoph Klein-Reesink verlassenen Trainerstuhl bei Germania Hauenhorst nach, wo er bis 2019 zum erweiterten Trainerstab gehörte, nachdem er Chefcoach Markus Heckmann den Vortritt ließ.

Zuletzt fungierte der Lehrer – Höing unterrichtet als Konrektor an der Ludgerusschule in Wettringen – als Jugendleiter Sport beim FSV Ochtrup. Diese Aufgabe teilte er sich mit Michael Schomann. Diesen Posten räumt der Stemmerter im Sommer nach anderthalb Jahren. „Ich wollte einfach wieder Trainer sein, und beide Aufgaben, plus mein Job und die Familie – das wäre einfach nicht gegangen“, will Höing seinen Entschluss nicht als Entscheidung gegen den FSV verstanden wissen: „Vorwärts ist ein richtig guter Verein, und die meisten Spieler kenne ich noch von früher. Unseren Torwart Lukas Asbrock habe ich sogar schon in der Jugend trainiert. Ich freue mich einfach darauf, demnächst wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen.“

„Schade, dass Thomas uns verlässt. Ich kann seine Gründe nachvollziehen“, so Michael Schomann, der in Bernd Wülker bereits einen Nachfolger für Thomas Höing gefunden hat.

Als Co-Trainer stößt Achim Rehers ebenfalls zur Vorwärts-Zweitvertretung. Betreuer bleibt mit Christian Höing, der Bruder des künftigen Chefs, an der Linie.

„Thomas war unsere absolute Wunschlösung. Wir haben mit keinem anderen Kandidaten gesprochen. Thomas ist ein ausgesprochener Fußballfachmann“, freut sich Wellkamp auf die zunächst auf eine Saison angelegte Zusammenarbeit.

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