Tischtennis: TB Burgsteinfurt plant für die Oberliga
Sascha Beuing sagt knackige Saison voraus

Steinfurt -

Die kommende Saison in der Tischtennis-Oberliga dürfte eine der sportlich interessantesten in der Geschichte des WTTV werden. Statt sechs Spielern pro Team bestehen die Mannschaften demnächst nur noch aus vier Akteuren. Das führt dazu, dass sich die Qualität verdichtet. Und mittendrin befindet sich der TB Burgsteinfurt.

Donnerstag, 22.04.2021, 12:00 Uhr aktualisiert: 22.04.2021, 14:00 Uhr
Sascha Beuing (l.) und seine Mitspieler treten 2021/22 in einer Oberliga West an, die es sportlich in sich haben dürfte.
Sascha Beuing (l.) und seine Mitspieler treten 2021/22 in einer Oberliga West an, die es sportlich in sich haben dürfte. Foto: Thomas Strack

Der TB Burgsteinfurt nimmt von seinem Recht, in der kommenden Saison in Tischtennis-Oberliga zu starten, Gebrauch. Ein freiwilliger Rückzug in die NRW-Liga kommt für die Stemmerter nicht infrage, wie Routinier Sascha Beuing jetzt bestätigte.

Der Verband stellt den Spielmodus ab der Oberliga zur kommenden Saison von Sechser- auf Viererteams um. Wer diesen Schritt nicht mitgehen will, dem wurde angeboten, freiwillig eine Klasse zurück zu gehen und in der NRW-Liga zu starten, in der Mannschaften auch künftig aus sechs Akteuren bestehen,

Sascha Beuing holte sich in jeweils rund einstündigen Telefonaten mit seinem Mitspielern ein Stimmungsbild ab. Dabei kam er zu dem Schluss: „Wir können gar nicht anders als in der Oberliga anzutreten.“

Der Grund ist einfach: Aufgrund unterschiedlicher Verpflichtungen können einige Stammkräfte künftig nicht mehr an jedem Wochenende einen Einsatz garantieren und haben darum um weniger Spielzeit gebeten. Immer sechs Akteure zu nominieren, wäre daher schwer geworden. Insofern würde dem Turnerbund das neue Vierer-System entgegenkommen, so Beuing.

Gesetzt sind die beiden Youngster Yorrick Michaelis und Alexander Michelis. Der Rest des Teams – Dennis Schneuing, Klaas Lüken, Christoph Heckmann, Tim und Sascha Beuing sowie Jörg Bäumer – würden dann im Rotationsprinzip die Mannschaft auffüllen. „Ganz ideal ist das natürlich auch nicht, aber was will man machen?“, findet Sascha Beuing, der nach eigenem Bekunden wieder „richtig Bock“ verspürt: „Wenn man was lange nicht machen kann, dann wird die Lust darauf immer größer. Und so ist das bei mir gerade mit dem Tischtennis.“

Die Burgsteinfurter ordneten sich in der jüngeren Vergangenheit im unteren Mittelfeld der Tabelle ein. In der nächsten Saison, davon ist Sascha Beuing fest überzeugt, dürfte es noch eine Stufe komplizierter werden, die Klasse zu halten.

„Da auch in der Regionalliga auf Vierer-Teams umgestellt wird, sich einige Cracks für Oberligisten frei geworden, die jetzt personell aufrüsten. Und dann kommen die Champions Düsseldorf dazu, die freiwillig aus der 3. Liga zurückgezogen haben. Um da mithalten zu können, musst du dir eigentlich eine starke Nummer eins kaufen“, weiß Beuing.

Doch das steht bei den Stemmertern nicht zur Debatte. Schon alleine aufgrund der Kosten, die sich für einen Spitzenspieler, der eine weit positive Bilanz verspricht, wohl auf 6000 bis 7000 Euro pro Saison belaufen würden. „Das wollen und machen wir natürlich nicht“, stellt Beuing klar.

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