Interview mit Ralf Loose nach dem Spiel
Chemnitz besiegt Münster mit 1:0

Der SC Preußen Münster hat am Samstag gegen den Chemnitzer FC verloren. Die Mannschaft von Trainer Ralf Loose unterlag mit 0:1 (0:1) vor 5813 Zuschauern. In einem Interview nach dem Spiel sucht Loose nach Erklärungen.

Sonntag, 05.10.2014, 16:23 Uhr aktualisiert: 06.10.2014, 10:11 Uhr
Interview mit Ralf Loose nach dem Spiel : Chemnitz besiegt Münster mit 1:0
Trainer Ralf Loose Foto: Jürgen Peperhowe

Welche Erklärung haben Sie dafür, dass ihre routinierte Mannschaft auf diese Art und Weise in Chemnitz verliert?

Unsere Niederlage kann ich nicht an einem Spieler festmachen. Uns fehlte in vielen Aktionen immer ein Tick im Vergleich zu Chemnitz. Sofort nach Spielschluss habe ich keine Erklärung dafür. Aber im 13. Spiel haben wir zum 13. Mal nicht die gleiche Formation starten lassen können, das spricht für sich.

Chemnitz besiegt Münster mit 1:0

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  • Vergebene Liebesmüh: Dominik Schmidtgewinnt zwar das Kopfballduell. Doch Zählbares konnten die Preußen aus Chemnitz nicht mitnehmen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Er schoss das Tor des Tages: Tim Danneberg (M.) traf in der 13. Minute für Chemnitz.

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  • Überraschend rückte Jens Truckenbrod für Erik Zenga in die Mannschaft.

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  • Reagy Ofosu setzt sich gegen Kevin Schöneberg durch.

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  • Die hellblau gekleideten Hausherren gingen meist aggressiver zu Werk.

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  • Marcel Reichwein (l.) bekam in der zweiten Halbzeit Unterstützung durch Rogier Krohne.

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  • Begeisterung sieht anders aus: die Preußen-Bank...

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  • ...und Trainer Ralf Loose.

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  • Mehmet Kara versucht, sich durchzusetzen.

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  • Doch die Bemühungen des SCP (hier Marcus Piossek) blieben ohne Erfolg.

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  • Chemnitz zeigte sich in der Defensive sehr gut organisiert.

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  • Scherder und Piossek unterliegen im Luftkampf gegen David Poggenberg.

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  • Marcel Reichwin, der heute erfolglose Torjäger, wurde in der 74. Minute ausgewechselt.

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  • Für ihn brachte Loose Amachaibou.

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  • Marcel Reichwein bei der Auswechslung

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  • Amachaibou im Einsatz

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  • Auf der Gegenseite musste Torhüter Daniel Masuch einige Torchancen abwehren.

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  • In der letzten halben Stunde drehte der SCP (hier Marcus Piossek) noch einmal auf. Aber ein Treffer wollte ihnen nicht mehr gelingen. 

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  • Die besseren Chancen hatte der CFC: Gewühl vor dem Preußen-Tor

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  • Preußen-Trainer Ralf Loose war nicht zufrieden.

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  • Mit einem Sieg hätte Münster in die Spitzengruppe der Dritten Liga einziehen können. Chance vertan. Mehmet Kara...

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  • ...kann es nicht fassen. Es blieb beim 1:0 für Chemnitz

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  • Siegert enttäuscht auf der Bank

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  • Pischorn und Gockel mit ernsten Mienen

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  • Loose tröstet den eingewechselten Scherder

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Waren Sie von Chemnitz überrascht?

Als erstes habe ich so viele Chancen bei Chemnitz nicht gesehen, nach einer halben Stunde war es dann ein ausgeglichenes Spiel. Insgesamt war es für mich das erwartete schwere Spiel und wir waren darauf vorbereitet. Aber dann fehlte uns immer ein Tick - die Chemnitzer waren robuster, holten viele Freistöße heraus, in der Offensive haben wir zudem zu wenig gezeigt.

Es war das Verfolgerduell, Chemnitz ist durch das 1:0 ganz oben mit dabei. Ist die Favoritenrolle zu schwer für die Mannschaft zu tragen?

Dass wir ein Aufstiegsfavorit sind, davon wollen wir nicht sprechen. Das wäre nicht angebracht. Alles was bliebt, ist, dass dies eine spannende Liga ist. Im Gegensatz zu den Chemnitzern sind wird nicht gut in die Saison gestartet, sondern haben mit Rostock gleich einen Genickschuss hinnehmen müssen. Danach haben wir uns gefangen und nach oben gearbeitet. Das Spiel in Chemnitz haben wir jetzt verdient verloren.

Gegen Halle funktionierten ihre Wechsel, wie fiel die Bilanz dieses Mal aus?

Simon Scherder kam nach der Pause für Marco Pischorn , der mit einer Gelben Karte vorbelastet war. Es war zu riskant ihn auf dem Platz zu lassen, denn Chemnitz hätte Konter fahren können. Abdenour Amachaibou war in der kurzen Zeit überhastet. Er sollte als Stürmer agieren und verrichtete stattdessen Defensivaufgaben, deshalb habe ich ihn schnell an den Seitenrand geholt. Und Rogier Krohne hat in der zweiten Halbzeit kein Mal aufs Tor geschossen.

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