Vertrag verlängert
Amaury Bischoff bleibt mindestens bis 2018

Münster -

Der SC Preußen und Amaury Bischoff haben sich frühzeitig auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Der Mittelfeldspieler verlängerte seinen Vertrag bis 2018.

Dienstag, 27.01.2015, 18:40 Uhr aktualisiert: 27.01.2015, 19:32 Uhr
Amaury Bischoff vom SC Preußen Münster. Foto: Peperhowe
Preuße bis 2018: Amaury Bischoff. Foto: Jürgen Peperhowe

Très bien – sehr gut. Preußen Münster hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Amaury Bischoff vorzeitig bis 2018 verlängert. Der bislang geltende Kontrakt, der im Sommer im Falle des Klassenerhalts in der 3. Liga geendet hätte, ist damit Geschichte. Das Vertragswerk des 27 Jahre alten Franzosen hätte sich „nur“ im Falle des Aufstiegs in die 2. Bundesliga ebenfalls bis 2018 verlängert.

„Der Verein wird, wenn nicht in dieser Saison, irgendwann in die 2. Bundesliga aufsteigen. Ich will mit im Boot des SCP sein“, sagte Bischoff am Dienstag, dem trainingsfreien Tag der Preußen. „Das ist doch ein klares Signal im Vorfeld der Partie gegen Dynamo Dresden am Sonntag von ihm“, erklärte Sportvorstand Carsten Gockel . „Wenn ein Spieler im besten Fußballalter von 27 Jahren das macht, ist das ein klares Bekenntnis zum Verein und der Stadt“, freute sich auch Präsident Dr. Marco de Angelis über die abgeschlossenen Verhandlungen.

Hier fühle ich mich sehr wohl.

Amaury Bischoff

Bischoff war im Sommer 2012 zum SCP gewechselt, er kam vom portugiesischen Zweitligisten Desportives Aves. Er spielte eine herausragende Saison, wurde vom Fachmagazin Kicker zum besten zentralen Mittelfeldspieler der Saison in der 3. Liga gekürt – vor Hakan Calhanoglu (jetzt Bayer Leverkusen). Die Spielzeit 2013/14 war das genaue Gegenteil davon, Bischoff kam nicht auf Touren, kassierte darüber hinaus noch drei Rote Karte. Viel fehlte nicht, und die Wege hätten sich getrennt. Doch der Mittelfeldspieler kämpfte sich zurück und knüpfte vor der Winterpause an seine starken Leistungen der Premierensaison an.

Ihn mache der Vertrag, der unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit gültig ist, stolz. Von beiden Seiten wurden über die Vertragsdauer hinaus keine weiteren Angaben gemacht, branchenüblich dürfte eine Ablösesumme für einen Wechsel zu einem höherklassigen Club allerdings integriert sein. Alles andere wäre nicht clever. Bischoff fügte letztlich noch an, und es sollte seine Verbundenheit zum SC Preußen unterstreichen: „So einen Vertrag bekommt nicht jeder Spieler. Dafür bin ich sehr dankbar. Hier fühle ich mich sehr wohl.“

► Zwar hat Sportvorstand Gockel bereits im Trainingslager erklärt, die meisten Gespräche über auslaufende Verträge hinten an stellen zu wollen. Dennoch dürfte die Personalie Mehmet Kara nun in den Fokus rücken.

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