Fußball: Westfalenpokal-Viertelfinale
Preußen mit Mühe und Not zum 4:1 gegen Schüren

Münster -

Preußen Münster hat durch einen 4:1-Heimerfolg über Landesligist BSV Schüren vor 1308 Zuschauern das Halbfinale im Westfalenpokal erreicht. Gegner könnte Regionalligist SF Lotte werden, die Sportfreunde treffen noch auf Concordia Wiemelshausen. Am 20. März wird der Spielort bei der öffentlichen Auslosung beim Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen bestimmt.

Dienstag, 10.03.2015, 21:43 Uhr aktualisiert: 11.03.2015, 13:58 Uhr
Die pure Erleichterung: Die Preußen freuen sich mit dem Torschütze zum 2:1, Marcus Piossek (Mi.). Emil Atlason liefert sich gegen Enes Arpaci (u.) einen packenden Zweikampf (kl. Foto)
Die pure Erleichterung: Die Preußen freuen sich mit dem Torschütze zum 2:1, Marcus Piossek (Mi.). Foto: Jürgen Peperhowe

Das war eine schwere Geburt. Preußen Münster hat nach dem 4:1 (0:1)-Heimsieg über Landesligist BSV Schüren vor 1308 Zuschauern zwar das Westfalenpokal-Halbfinale erreicht, bekleckerte sich aber nicht mit Ruhm. Der Drittligist geriet dabei nach 30 Minuten mit 0:1 durch einen Foulelfmeter in Rückstand und hatte Glück bei einem weiteren Pfostenschuss der Gäste in dieser Phase. Erst nach der Pause trafen Rogier Krohne (54. und 80.), Marcus Piossek (62.) und Amaury Bischoff (88.) zum Sieg für den Pokal-Verteidiger. „Das sah lange nicht nach einem Sieg für uns aus. Wichtig ist, dass wir eine Runde weiter sind“, meinte Trainer Ralf Loose.

Keine Entschuldigung

Es war keine Entschuldigung, dass beim SCP vornehmlich Reservisten zum Einsatz kamen, denen Spielpraxis abging. Die Drittliga-Akteure bekamen zu wenig auf die Reihe. Richtig gute Chancen blieben Mangelware, obwohl die Loose-Elf viel mehr Ballbesitz hatte als der BSV. Doch nach drei Minuten hatten die Hausherren bereits Glück, als ein Tackling von Fabian Hergesell an Schürens Eyüp Cosgun nicht mit einem Elfmeter bestraft wurde. Hergesell sorgte nach 25 Minuten mit seinem Schuss dann auf der Gegenseite für Gefahr. Ansonsten versuchten die Gastgeber einiges, doch unter dem Strich kam nichts dabei rum.

Hergesell foult Erzen

Als eine halbe Stunde gespielt war, schlitterte der SCP dann in den Rückstand. Erneut war Hergesell beteiligt, der Bastian Erzen gefoult haben soll. So sah es der Referee. Schiedsrichter Florian Visse (Ibbenbüren) zeigte auf den Punkt, und Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis verwandelte zum 1:0.

Glück bei Pfostenschuss

Die Preußen antworteten wütend, Rogier Krohne (40.) scheiterte aus guter Position. Im Gegenzug bewahrte der Pfosten die Preußen vor dem 0:2, als Haluk Cekirdek gefährlich aus der Distanz abzog. Dann mussten die Preußen bis zur Nachspielzeit warten, ehe die Chance zum Ausgleich in dreifacher Ausführung vor der Torlinie lag. Doch weder Jens Truckenbrod noch Rogier Krohne oder auch Emil Atlason konnten die Kugel ins Tor bugsieren. Enttäuschend.

Krohne gleicht aus

Es dauerte bis zur 54. Minute, ehe die Preußen wieder Boden unter den Füßen hatten. Ein vernünftiger Angriff, eine schnelle Kombination, am Ende passte Abedenour Amachaibou in die Mitte und Rogier Krohne traf zum 1:1. Durchatmen beim SCP. Jetzt kam endlich Zug in die ganze Angelegenheit. Acht Minuten später ging es zu schnell für die Gäste, am Ende passte Krohne auf Piossek und es stand 2:1 für den Favoriten. Später erhöhte Krohne für die nun dominanten Hausherren auf 3:1, Amaury Bischoff per Freistoß vor dem Ende zum 4:1. Das war’s dann, Münster ist weiter, alles andere spielte mit Abpfiff keine Rolle mehr.

Münster. Masuch – Berzel, Pischorn (70. Bischoff), Scherder, Hergesell – Riedel, Piossek, Truckenbrod, Amachaibou – Atlason (70. Kara) – Krohne (83. Röhe). – Tore: 0:1 Kalpakidis (30., Foulelfmeter), 1:1 Krohne (54., Vorarbeit Amachaibou), 2:1 Piossek (62., Pass Krohne), 3:1 Krohne (80., Abstauber), 4:1 Bischoff (88., Freistoß). – Zuschauer: 1308. – Schiedsrichter: Visse (Ibbenbüren).

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