Fußball: 3. Liga
Preußen-Kapitän Truckenbrod hofft auf neue Chance

Münster -

Bei der SG Sonnenhof Großaspach muss Preußen Münster erneut umstellen. Weil Marcus Piossek gesperrt ist, könnte Kapitän Jens Truckenbrod, der zuletzt etwas den Anschluss verloren hatte, wieder auf seine Stammposition im defensiven Mittelfeld zurückkehren.

Donnerstag, 12.03.2015, 15:46 Uhr aktualisiert: 12.03.2015, 19:45 Uhr
Schreckmoment im Hinspiel gegen Großaspach: Amaury Bischoff rettete mit der Hand auf der Linie und sah Rot. Inzwischen ist Bischoff im Preußen-Mittrelfeld wertvoller denn je.
Schreckmoment im Hinspiel gegen Großaspach: Amaury Bischoff rettete mit der Hand auf der Linie und sah Rot. Inzwischen ist Bischoff im Preußen-Mittelfeld wertvoller denn je. Foto: Jürgen Peperhowe

Ralf Loose hat in dieser Woche zwei Fußballspiele gesehen. Ein eher schlechtes, ein vergleichsweise gutes – gemeinsam dürften beide Partien beim Preußen-Trainer ein wenig für Bauchschmerzen gesorgt haben. Schwach war nämlich die Vorstellung der eigenen Mannschaft im Verbandspokal gegen den Landesligisten BSV Schüren (4:1), stark tags drauf der Auftritt der SG Sonnenhof Großaspach im Punktspiel bei der Reserve von Borussia Dortmund, das die Gäste 1:0 für sich entschieden. „ Großaspach ist sehr gefährlich, schaltet sehr gut um und spielt schnell in die Spitze“, beurteilte Loose den Auftritt des nächsten Preußen-Gegners. Die eigene Leistung im Pokal kommt deutlich schlechter weg: „Das war bei weitem nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.“

Akte Pokal geschlossen

Doch zwei Tage nach dem mühsamen Pflichtsieg will Loose die Akte Pokal auch wieder schließen. „Darüber wurde jetzt genug geredet. Wir sind selbstkritisch gewesen und haben die Probleme angesprochen.“ Am Samstag beginne in Großaspach ein neues Spiel – und dann entscheiden einmal mehr die Einstellung und die Tagesform über die Punkte-Verteilung. Allemal haben die jüngsten Erfolge der abstiegsbedrohten Aufsteiger aus Baden-Württemberg alle die gewarnt, die sich auf einen Sieg im Vorbeigehen eingestellt hatten. Den werde es nicht geben, ist Loose überzeugt. „Bei uns wird sicher niemand diesen Gegner unterschätzen“, stellt er klar – das stehe fest.

Heitmeier noch krank

Fester allemal, als die Aufstellung der Preußen an diesem Samstag. Einmal mehr wird das zentrale Mittelfeld zum Verschiebebahnhof. Eric Zenga freut sich über kleine Fortschritte an der Gehhilfe, sein erster Vertreter Marc Heitmeier liegt mit Grippe flach, der Ersatz-Ersatz, Marcus Piossek, hat sich mit der gelb-roten Karte im Spiel gegen Regensburg für eine Partie ins Abseits manövriert. „Natürlich denke ich in dieser Situation zuerst an Jens Truckenbrod “, erinnert sich Loose wieder an seinen Kapitän, der zuletzt nur noch am (Spielfeld-)Rande eine Rolle spielte. „Trucki hat diese Position immer gespielt. Möglich wäre aber auch eine Systemumstellung.“ Wichtig werde es sein, mit schnellen Spielern die Schnittstellen hinter der Großaspacher Viererkette zu besetzen. Tempo ist also die Tugend, auf die Loose in erster Linie setzt – und die beispielsweise von Philipp Hoffmann vorbildlich dargestellt würde.

Keine Bewerbungen

Wer in Großaspach zur Startelf zählt, sollen die letzten Trainingseinheiten zeigen. Viel spricht dabei aber für die Spieler, die gegen Regensburg punkteten, weil die Kollegen aus der zweiten Reihe im Pokal-Test keine guten Bewerbungen einreichen konnten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3130349?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686215%2F
Nachrichten-Ticker