Fußball: 3. Liga
Schöneberg fehlt Preußen nach Operation länger

Münster -

Kevin Schöneberg spielte mehr als zwei Monate lang mit Schmerzen und Spritzen, jetzt zwingt den Verteidiger des SC Preußen seine Sprunggelenksblessur doch zu einer OP. Der 29-Jährige soll aber schnell zurückkehren. Wieder einsatzbereit ist Marc Heitmeier.

Mittwoch, 18.03.2015, 15:47 Uhr aktualisiert: 18.03.2015, 16:53 Uhr
Kevin Schöneberg fehlt dem SCP einige Wochen.
Kevin Schöneberg fehlt dem SCP einige Wochen. Foto: Wilfried Hiegemann

Kevin Schöneberg fehlt dem SC Preußen in den kommenden Wochen im Rennen um den Aufstieg. Der Rechtsverteidiger lässt sich heute im Eduardus-Krankenhaus in seiner Heimatstadt Köln von Dr. Christoph Bruns am Sprunggelenk operieren. Dabei wird ihm eine knöcherne Nase in Schienbeinnähe entfernt. Bereits seit Dezember hemmten ihn die Beschwerden. Diese Entscheidung fällten Spieler, Mannschaftsärzte und Trainer Ralf Loose gemeinsam. Die Länderspielpause nach dem Samstagsspiel gegen den FSV Mainz 05 II kann der 29-Jährige zur Reha nutzen, die Clubführung hofft, dass er im Meisterschaftsendspurt wieder eingreifen kann.

Heitmer im Training

Zudem mussten in dieser Woche Benjamin Siegert (Ohrentzündung) und auch Abedenour Amachaibou (Bauchmuskelzerrung) kürzer treten. Loose sagt zu den neuen Patienten: „Natürlich wäre es besser, ohne Ausfälle über die Runden zu kommen. Aber das packen wir auch.“ Gute Nachrichten lieferte immerhin Marc Heitmeier . Der Defensivroutinier, der am Mittwoch 30 Jahre alt wurde, ist nach zweiwöchiger Grippepause wieder voll im Training und dürfte gegen die Rheinhessen in die Startelf zurückkehren, wo er zuletzt wieder als Sechser gefragt war.

Höchste Niederlage

Gegen den FSV haben die Preußen definitiv etwas gut zu machen. Im September kassierten sie beim 0:4 am Bruchweg ihre höchste Saison-Niederlage. „Da hatten wir 70 Minuten in Unterzahl gegen Großaspach gespielt und gewonnen. Die englische Woche war sehr kurz, und in Mainz haben wir am Ende die Konzentration verloren.“ Münster kassierte alle vier Gegentore nach der Pause. „Wir wollen auch auf die Niederlage eine Antwort geben und unsere gute Heimserie fortsetzen.“ Trainer der Nullfünfer war damals übrigens der kürzlich zum Bundesliga-Coach beförderte Martin Schmidt.

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