Fußball: 3. Liga
Preußen-Debüt in der Startelf für Berzel, Bischoff ausgewechselt

Münster -

Aaron Berzel gab seine Startelf-Premiere, Rogier Krohne schloss nach Toren zu Marcel Reichwein auf, und Amaury Bischoff freute sich nicht gerade über seine Einwechslung. Richtig glücklich war beim SC Preußen kein Spieler nach dem 1:1 gegen den FSV Mainz II. Zumindest gab es das eine oder andere persönliche Erfolgserlebnis.

Sonntag, 22.03.2015, 15:05 Uhr
Nicht begeistert von seiner Auswechslung: Amaury Bischoff 
Nicht begeistert von seiner Auswechslung: Amaury Bischoff  Foto: Jürgen Peperhowe

„Ja, natürlich war ich überrascht, dass ich von Beginn an spielen durfte.“ Der Name von Rogier Krohne als Sturmspitze des SCP tauchte tatsächlich überraschend in der Startformation auf. Er, der niederländische Edel-Joker, erhielt den Vorzug vor Marcel Reichwein. Am Ende, als abgerechnet wurde, hatte Krohne mit Saisontor Nummer acht nicht nur mit Reichwein statistisch gleichgezogen, sondern auch das schmeichelhafte 1:1 gerettet.

Kopfbälle und Zweikämpfe

„Am Samstag habe ich von meinem Einsatz erfahren. Es war kein leichtes Spiel für mich“, blickte er zurück. Er gewann viele Kopfbälle und Zweikämpfe, verteilte ab und an Bälle, wurde von seinen Mitspielern aber auch kaum im Strafraum in Szene gesetzt. Beim Elfmeter in der Nachspielzeit aber behielt er einen klaren Kopf. „ Amaury Bischoff und ich waren als Schützen bestimmt worden. Amaury war ja da nicht mehr auf dem Platz“, sagte Krohne. Er habe sich gut und sicher gefühlt, es sollte in der Tat eine der wenigen starken Offensivaktionen des SCP in der gesamten Spielzeit bleiben. Bischoff musste nach 82 Minuten vom Platz, dem Franzosen passte die Auswechselung gar nicht: „Ich habe natürlich noch auf eine letzte Aktion von mir gehofft, wie ich es schon häufiger geschafft habe. Aber ich respektiere die Entscheidung des Trainers.“ Der Ärger war schnell verraucht.

Präzision fehlt

Aaron Berzel wurde von Coach Ralf Loose erstmals von Beginn an gebracht. Der in der Winterpause von Darmstadt 98 gekommene Rechtsverteidiger ersetzte Kevin Schöneberg. Während er in der Defensive weitestgehend solide arbeitete, fehlte ihm, wie auch allen anderen Preußen, die Präzision in der Offensive. Und vor allem eines störte ihn sehr: „Wir haben es als Mannschaft verpasst, einer aufgeputschten A-Jugend-Mannschaft den Schneid abzukaufen.“ Da war was dran. Coach Loose sah den Abwehrspieler dabei im Aufwind, nachdem Berzel im Pokalspiel gegen BSV Schüren zuletzt nicht gerade glänzen konnte.

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