Fußball: Westfalenliga
Preußen-Reserve feiert mühelosen 3:0-Erfolg über Clarholz

Münster -

Die Reserve des SC Preußen bleibt Erster der Westfalenliga. Sie schlug zu Hause Victoria Clarholz mit 3:0 und musste dabei gar nicht mal an die Grenzen gehen. Emil Atlason erzielte seinen ersten Treffer und bewarb sich für höhere Aufgaben.

Sonntag, 22.03.2015, 19:51 Uhr aktualisiert: 26.03.2015, 17:28 Uhr
Emil Atlason nimmt den Ball mit der Brust auf. Der Isländer überzeugte bei seinem Debüt und erzielte auch ein Tor.
Emil Atlason nimmt den Ball mit der Brust auf. Der Isländer überzeugte bei seinem Debüt und erzielte auch ein Tor. Foto: Peter Leßmann

„Das war eine eher durchschnittliche Leistung von uns“, stellte Sören Weinfurtner, Trainer des SC Preußen Münster II nach dem Spiel gegen Victoria Clarholz fest. Den Adlerträgern reichte diese mittelmäßige Darbietung aber, am Ende hieß es 3:0. Der Spitzenreiter der Westfalenliga , für den der Isländer Emil Atlason sein Debüt gab, erlebte dabei den bestmöglichen Start: Jonas Grütering hebelte mit einem Pass die Abwehr der Gäste aus und Emil Atlason lieferte mit seinem eiskalten Abschluss das erste Bewerbungsschreiben in Richtung der Profis (12.).

„Laufwege sind gut“

„Für den ersten Einsatz war das absolut in Ordnung“, beurteilte Weinfurtner die Leistung des Neuzugangs und erkannte auch gleich dessen Stärken; „Mit dem Rücken zum Tor ist er stark, die Laufwege sind gut, technisch fehlt ihm auch nichts.“

Was den Preußen im Anschluss an die frühe Führung allerdings fehlte, war die Konsequenz in der Verwertung der Torchancen. Der Schuss von Daniel Mladenovic nach guter Vorarbeit von Philip Röhe war zu harmlos (15.), Atlason jagte den Ball per Direktabnahme wenig später über die Querlatte (25.). Auch ein Freistoß von Mladenovic segelte am Tor vorbei (27.), ehe die Gäste ein erstes Lebenszeichen sendeten: Marc Rustige scheiterte am glänzend reagierenden Marco Aulbach (34.). Das letzte Wort im ersten Durchgang hatten die Preußen: Marco Gatzke und Nicolas Kriwet spielten sich auf der rechten Seite durch, den Querpass jedoch traf Mladenovic aus bester Position nicht voll (39.).

Wenig Effizienz

„In der ersten Halbzeit erspielen wir uns viele Chancen und müssen das zweite Tor machen. So aber kann es plötzlich 1:1 stehen und das Spiel kippen“, haderte Weinfurtner ein wenig mit der Effizienz seiner Elf, die in der Defensive aber kaum etwas anbrennen ließ. Zwar spielte Clarholz nach Wiederanpfiff etwas mutiger, Torgefahr strahlten jedoch die Preußen aus. Kriwet war zu eigensinnig (58.), Gatzkes Kopfball klatschte an den Außenpfosten (62.). Aulbach machte die einzige Victoria-Chance der zweiten Hälfte durch Ugur Gözsüz zunichte (64.), ehe Außenverteidiger Röhe sehenswert aus über 20 Metern in den Winkel traf (66.). Die Entscheidung war gefallen, Mladenovic erhöhte noch auf 3:0 (86.).

SCP: Aulbach – Röhe, Eickhoff, Wiesweg, Riedel (82. Blesz) – Kaldewey, Grüntering (60. Günner) – Kriwet, Gatzke, Mladenovic – Atlason (80. Müller).

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