Fußball: 3. Liga
Benatelli und Kopplin auf der Preußen-Liste

Münster -

Noch besteht auf vielen Positionen Handlungsbedarf beim SC Preußen. In dieser Woche sollen die nächsten Verpflichtungen unter Dach und Fach gebracht werden. Auf der Liste stehen unter anderem die Zweitliga-erprobten Björn Kopplin und Rico Benatelli.

Sonntag, 28.06.2015, 22:00 Uhr aktualisiert: 29.06.2015, 16:13 Uhr
Björn Kopplin (r.) ist ein Anwärter für die Rechtsverteidiger-Position beim SCP.
Björn Kopplin (r.) ist ein Anwärter für die Rechtsverteidiger-Position beim SCP. Foto: dpa

20 Profis umfasst der Kader des SC Preußen aktuell. Dass das noch mindestens drei Mann zu wenig sind, liegt auf der Hand. Mit Björn Kopplin (Union Berlin), der bereits im Training und einem Testspiel zu Gast war, und nun auch Rico Benatelli (Erzgebirge Aue) stehen zwei ablösefreie Kicker, die zuletzt in der 2. Liga aufliefen, auf dem Wunschzettel. Doch im Optimalfall müssen wohl noch fünf Akteure kommen. „Wir müssen aktiv werden“, sagt Trainer Ralf Loose. „Am Sonntag hatte ich ja nur 14 Feldspieler an Bord.“

Dringender Bedarf besteht hinten rechts, nicht erst nach der Verletzung von Simon Scherder, der genau dort in Kinderhaus aushalf. Kevin Schöneberg muss sich als Platzhalter erst wieder herantasten. Kopplin (97 Zweitliga-Spiele) könnte genau hier Abhilfe schaffen. Benatelli (23/52 Zweitliga-Partien) wäre ein Mann für das Mittelfeldzentrum, dazu soll noch ein spielstarker Stürmer kommen, ein Offensivallrounder wäre nicht schlecht – und in der Innenverteidigung klafft auch noch ein Loch. Marco Pischorn, angesehen im Team, aber auch ein teurer Reservist, will sich durchbeißen in Münster. Seine Stunde könnte nach eineinhalb Jahren jetzt schlagen.

Das Standing von Abdenour Amachaibou ist derzeit ungleich geringer. Ihn würde der Club weiterhin abgeben bei Anfragen. Ein Wechsel würde allerdings auch bedeuten, dass zusätzliche Kapazitäten zu besetzen wären. „Auf der zentralen defensiven Mittelfeld-Position und in der Rechtsverteidigung würden wir als Erstes handeln. In den Innenverteidigung und im Angriff sehen wir auch noch Bedarf“, sagt Sportvorstand Carsten Gockel, der aber nicht jede Personalie kommentieren will. Sicher ist, dass sich der 42-Jährige vornehmlich nach Führungsspielern umsieht.

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