Fußball: Preußen Münster siegt in Chemnitz
Kara trifft - Lomb hält alles

Chemnitz -

Der SC Preußen Münster hat mit dem dritten Sieg in Serie die Punkte 13, 14 und 15 geholt. Das Team von Trainer Ralf Loose gewann das Auswärtsspiel beim Chemnitzer FC mit 1:0 (0:0). Torwart Niklas Lomb reagierte mehrfach glänzend und verhinderte ein Gegentor, das Solo von Mehmet Kara nach 71 Minuten brachte die Entscheidung. Es war eine der wenigen Chancen des SCP in 90 Minuten.

Samstag, 12.09.2015, 16:18 Uhr aktualisiert: 12.09.2015, 17:56 Uhr
Fußball: Preußen Münster siegt in Chemnitz : Kara trifft - Lomb hält alles
Hoffmann gegen Nils Röseler Foto: Jürgen Peperhowe

Zwar hatte Chemnitz mehr vom Spiel, nutzte die Überlegenheit in der Offensive aber nicht aus. Münster stand in der Defensive stabil, in der Offensive passierte dagegen wenig. Am Ende hatten die Hausherren auch noch Pech, als ein Kopfball des eingewechselten Alexander Dartsch nur an die Latte klatschte. Hinter dem souveränen Spitzenreiter Dynamo Dresden (5:1 bei Fortuna Köln), reihen sich mit jeweils 15 Zählern FSV Mainz 05 II, Münster und die Stuttgarter Kickers ein, Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue folgt als Fünfter mit 14 Zählern.

Das war ein sehr gutes Spiel gegen  einen sehr guten Gegner. Was soll ich sagen? Wenn ich gewinne, bin ich immer glücklich.

Mehmet Kara

Am Ende war es spielerisch kein überragender Auftritt der Preußen. Weitestgehend stand die Defensive um den starken Marc Heitmeier sicher. Auch Marco Pischorn war meistens auf der Höhe des Geschehens. Doch nach vorne klappte beim SCP wenig, erst nach 45 Minuten hatte Kara die erste Möglichkeit. Auf der anderen Seite entschärfte Niklas Lomb Chancen von Tim Danneberg sowie Ronny König mehrfach. Chemnitz als Gastgeber riskierte mehr, konnte aber gerade beim Abschluss den Ausfall von Torjäger Anton Fink nicht kompensieren.

Die Preußen in der Einzelkritik gegen den Chemnitzer FC

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  • Elie Laprevotte: Konnte im Spielaufbau nicht wie gewohnt glänzend, stellte aber ungewohnte Qualitäten als Abräumer vor der rAbwehr unter Beweis.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Marco Pischorn: Der sollte im Sommer weg? Warum, fragt man sich nach den jüngsten Vorstellungen. Auch gegen Chemnitz zuverlässig und fast so stark wie der Mann an seiner Seite.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Niklas Lomb: Der Keeper hält jeden Ball und die Preußen im Spiel. Bester Mann aus Münster mit Topleistung.

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  • Felix Müller: Hatte hinten einige Probleme, versuchte aber einiges nach vorne. Ordentlich.

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  • Amaury Bischoff: Kämpfte ohne zu glänzen.  Trieb sein Team in bester Kapitänsmanier aber bis zum Schluss an.

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  • Mehmet Kara: Wenn nichts geht, dann geht Kara -- und ein Kara geht halt immer. Sein wunderschönes Tor beschert Preußen drei Punkte und dem Matchwinner sehr gute Noten.

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  • Marc Heitmeier: Der Innenverteidiger war der Turm in der Schlacht -- und lieferte eine solide fehlerfreie Leistung ab. Eine ganz starke Vorstellung.

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  • Marcel Reichwein: Einsame Spitze -- und wie einsam. Der Stürmer hatte keine Gelegenheit sich auszuzeichnen.

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  • Benjamin Schwarz: Auch er im wesentlichen defensiv gefordert, aber nicht überfordert.

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  • Rogier Krohne: Kam für Reichwein in eine etwas offensivere Preußenphase -- blieb dennoch ohne Wirkung.

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  • Björn Kopplin: Mit einigen Unsicherheiten in der Defensive und wenig Druck nach vorne an diesem Tag eher etwas unter seinen Möglichkeiten.

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  • Philipp Hoffmann: Hatte nur wenig gute Szenen in einem Spiel, dass an seiner Offensivseite und damit auch an ihm über weite Strecken vorbeilief.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Nach dem Wechsel wurde der SCP in der Vorwärtsbewegung etwas stärker. Doch erst nach 71 Minuten brannte es erstmals lichterloh im Chemnitzer Strafraum. Kara spielte drei Gegenspieler aus, dann fälschte Marc Endres seinen Schuss auch noch ab, Torwart Daniel Batz war chancenlos. Münster führte schmeichelhaft mit 1:0, doch danach fragte am Ende keiner. Noch einmal Kara und der eingewechselte Cihan Özkara hätten in der Schlussminute auf 2:0 erhöhen können, doch sie vergaben. Münster hatte kurz zuvor Glück gehabt bei einer Doppelchance der Hausherren, als zunächst König im Privatduell an Lomb scheiterte und beim zweiten Angriff Dartsch den Ball an die Latte köpfte.

Das ist doch mein Job. Ich habe das gehalten, was noch durch die starke Abwehr durchgekommen ist.

Niklas Lomb

Am kommenden Spieltag trifft der SCP auf eigenem Platz auf die Fortuna aus Köln. Es ist der Beginn einer englischen Woche, am darauffolgenden Mittwoch geht es zum Derby gegen den VfL Osnabrück, ehe drei Tage später die Stuttgarter Kickers kommen.

SC Preußen gewinnt in Chemnitz mit 1:0

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Die weiteren Ergebnisse des 8. Spieltages:

Fortuna Köln - Dynamo Dresden 1:5

FSV Mainz 05 II - Würzburger Kickers 1:0

Hallescher FC - VfB Stuttgart II 3:0

Werder Bremen II - SG Großaspach 0:4

VfL Osnabrück - SV Wehen Wiesbaden 4:0

RW Erfurt - Erzgebirge Aue 0:1

Hansa Rostock - Energie Cottbus 1:1

Stuttgarter Kickers - 1. FC Magdeburg 1:0

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