Fußball: 3. Liga
Preußen schöpfen Zuversicht aus dem 0:0 bei Werder

Bremen -

Nach zwei Niederlagen in Folge hat der SC Preußen mit dem 0:0 bei Werder Bremen II den negativen Trend ersteinmal gestoppt. In einer chancenarmen Partie vergab Abdenour Amachaibou in der 79. Minute die größte Möglichkeit zum Sieg. 

Samstag, 20.02.2016, 17:22 Uhr aktualisiert: 20.02.2016, 18:50 Uhr
1/12
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe
  • Werder Bremen 2 - Preußen Münster Foto: Jürgen Peperhowe

Punkt gewonnen, aber im Kampf um die Topränge ist der SCP noch ein Stück weiter ins Hintertreffen geraten. Erzgebirge Aue, der Tabellenzweite, und der VfL Osnabrück, nun Dritter, gewannen ihre Partien. Am nächsten Samstag kommt nun der Chemnitzer FC ins Preußenstadion.

Einzelkritik: Die Preußen im Spiel gegen Werder Bremen 2

1/13
  • Tormann Niklas Lomb, Note 3, hatte nichts zu tun – bis auf zwei Faustabwehren.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rechtsverteidiger Björn Kopplin, Note 3, bot eine stabile Partie in der Defensive. Seine Vorstöße waren nicht von Glück verfolgt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Innenverteidiger Lion Schweers, Note 3, agierte fehlerfrei und machte sein Ding.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Innenverteidiger Marco Pischorn, Note 3, präsentierte sich nach dem rabenschwarzen Tag von Würzburg wieder gewohnt stabil und sicher.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Linksverteidiger Felix Müller, Note 3, beherrschte seine Seite weitestgehend, hatte wie Kopplin wenig Glück bei den Offensivaktionen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mittelfeldspieler Benjamin Schwarz, Note 3,5, machte das, was gefragt war: kämpfen, grätschen und köpfen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mittelfeldspieler Chris Philipps, Note 3,5, deutlich stärker als zuletzt in Würzburg, versuchte sich auch spielerisch einzubringen, das gelang nicht wie erhofft.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mittelfeldspieler Charles Elie Laprevotte, Note 3, nach langer Verletzungspause mit einer sehr ordentlichen Partie, vielleicht Münsters Bester im Mittelfeld.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rechtsaußen Philipp Hoffmann, Note 4, konnte sich nicht in Szene setzen, litt wie alle anderen Angreifer unter dem nicht möglichen Kombinationsfußball

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mittelstürmer Marcel Reichwein, Note 4, erging es wie Philipp Hoffmann, bekam keine Bälle und nicht einmal in die Nähe einer Torchance.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Linksaußen Abdenour Amachaibou, Note 4, eigentlich ganz rührig unterwegs in der Offensive, vergab aber die beste Chance der Partie und raufte sich die nicht vorhandenen Haupthaare.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ersatzspieler Adriano Grimaldi, keine Note, brachte viel Dampf in die Offensivaktionen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ersatzspieler Danilo Wiebe, keine Note, kam für den ausgepumpten Benjamin Schwarz und machte die Sache ordentlich.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Münster fehlte Spielmacher Amaury Bischoff, der vor zehn Jahren in Bremen den Einstieg in den Profifußball gefunden hatte. Zudem stand Angreifer Rogier Krohne nicht zur Verfügung. Mehmet Kara war gesperrt außen vor. Trainer Steffen holte Charles Elie Laprevotte in die Startelf, wie auch Marcel Reichwein für Adriano Grimaldi in die Angriffszentrale. Reichwein führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld.

Zu der Partie auf einem Rumpelacker, der nicht im geringsten den Ansprüchen von Profifußball entsprach, bearbeiteten sich beide Mannschaften konsequent. Torchancen gab es kaum, weder vor noch nach der Pause. Rafael Kazior köpfte nach einer Ecke brandgefährlich, doch Münsters Felix Müller lenkte den Ball nach 26 Minuten zur Ecke. Nach 71 Minuten fuhr Werder einen gefährlichen Konter, doch der aufgedrehte Georgier Giorgi Papunashvili verzog aus bester Lage. Der SCP hatte seine beste Möglichkeit nach 79 Minuten. Da ging es einmal ganz schnell im vorderen Bereich. Chris Philipps gewann den Ball, spielte einen gescheiten Pass auf den eingewechselten Adriano Grimaldi, dessen Anspiel konnte Abdenour Amachaibou nicht im Tor der Bremer unterbringen. „Ich muss mich dafür bei der Mannschaft entschuldigen“, sagte Amachaibou später.

Er wusste, dass er den raren Moment verpasste, Münster auf die Siegerstraße zu führen. Ansonsten war Kampf Triumpf, Fußball blieb auf der Strecke. „Mehr war nicht möglich. Kämpferisch haben wir alles gegeben, darauf bauen wir auf“, meinte Steffen. Und: „Individuell haben wir uns, anders als in Würzburg, keinen Fehler erlaubt. Das ist das Niveau, das wir immer abrufen müssen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3820828?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686215%2F
Nachrichten-Ticker