Preußen Münster
Offenbar zweites Opfer durch Pyros im Stadion

Münster - Der beißende Qualm, der am vergangenen Samstag durchs Preußen-Stadion wehte, nachdem Zuschauer Pyros gezündet haben, hat offenbar ein zweites Opfer gefordert. Das meldete jetzt die Polizei. Demnach musste sich ein 14-Jähriger aus Nottuln im Krankenhaus behandeln lassen. Derweil läuft die Suche nach den Tätern.

Mittwoch, 13.04.2016, 14:02 Uhr aktualisiert: 13.04.2016, 17:55 Uhr
Rauch auf den Rängen des Preußen-Stadions: ein Bild von Samstag.
Rauch auf den Rängen des Preußen-Stadions: ein Bild von Samstag. Foto: Alexander Heflik

Die Partie gegen Energie Cottbus konnte am Samstag nur mit Verspätung angepfiffen werden , da Zuschauer auf der Tribüne Rauchtöpfe gezündet hatten. Ein 72-Jähriger kollabierte durch die giftigen Dämpfe und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er entließ sich am Nachmittag gegen die Empfehlung der behandelnden Ärzte selbst.

Nun meldete sich ein zweiter Verletzter. "Ein 14-jähriger Jugendlicher aus dem Kreis Coesfeld war Gast im Stadion und stand inmitten der Rauchschwaden", schreibt die Polizei. Der Junge stammt aus Nottuln. "Dem Jugendlichen wurde zuhause schlecht, er übergab sich und sackte zusammen. Durch den behandelnden Notarzt wurde nach Sachverhaltsdarstellung eine sofortige Einlieferung in ein Krankenhaus für erforderlich gehalten."

Preußen Münster gewinnt gegen Energie Cottbus

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Die Polizei bittet weitere Menschen, die durch die giftigen Dämpfe gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitten haben, ebenfalls Anzeige zu erstatten. Auch Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Münster unter der Telefonnummer 0251/275-0 in Verbindung zu setzen.

"Wir sind gerade dabei, Video-Material auszuwerten", sagte eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage unserer Zeitung - und zeigte sich optimistisch, dass die Täter ermittelt werden können.

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