Fußball: 3. Liga
Dadashov kommt vom BFC Dynamo zu Preußen Münster

Münster -

Eins, zwei, drei, Preußen sind dabei. Mit Angreifer Rufat Dadashov hat der SC Preußen Münster den dritten Spieler für die neue Saison unter Vertrag genommen. Der 26 Jahre alte Angreifer schoss in 24 Partie der Regionalliga Nordost 23 Treffer für BFC Dynamo Berlin.

Donnerstag, 05.04.2018, 18:26 Uhr aktualisiert: 06.04.2018, 09:59 Uhr
Alles unterschrieben: Rufat Dadashov (sitzend) erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag, Sportchef Malte Metzelder freut sich auf den Torjäger.
Alles unterschrieben: Rufat Dadashov (sitzend) erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag, Sportchef Malte Metzelder freut sich auf den Torjäger. Foto: privat/SC Preußen

Preußen Münster hat sich die Dienste vom aktuellen Torschützenkönig der Regionalliga Nordost gesichert. Am Donnerstag teilte der Fußball-Drittligist mit, dass Rufat Dadashov vom Tabellenzweiten BFC Dynamo Berlin zum SCP kommen wird. Er unterschreibt für zwei Spielzeiten und ist nach Innenverteidiger Dominik Lanius (21/Viktoria Köln) und Linksverteidiger Niklas Heidemann (23/Wuppertaler SV) der dritte Neuzugang für die Spielzeit 2018/19.

Dadashovs Bilanz in dieser Saison? Schon ausdrucksstark, er schoss in 24 Partien 23 Tore. Allerdings wird BFC Dynamo nicht mehr in den Titelkampf und den Aufstieg zur 3. Liga eingreifen können, denn der frühere Erstligist Energie Cottbus ist neun Spieltag vor dem Saisonende 15 Zähler enteilt.

Der "neue Grimaldi"?

Der 26 Jahre alte Angreifer misst stattliche 1,89 Meter. Vor seinem Engagement in Berlin war er für ZFC Meuselwitz und Germania Halberstadt ebenfalls in der Regionalliga Nordost tätig. Zudem sind die Stationen 1. FC Saarbrücken, ZVN Zweibrücken, 1. FC Kaiserslautern und SV Gonsenheim verbürgt. Für Aserbaidschan erzielte in 16 Länderspielen zwischen 2012 und 2014 vier Treffer.

Münster macht also das Rennen um Dadashov – wird er auch der neue Adriano Grimaldi? Das Vertragsverhältnis des 27 Jahre alte Kapitäns des SCP endet im Sommer, er kommt auf 66 Drittligapartien für den SCP (24 Tore), seitdem er im Winter 2016 vom 1. FC Heidenheim an die Hammer Straße gewechselt war.

Platz im Kader schaffen

Sportchef Malte Metzelder hatte dem Thema Angriffsspitze und der Klärung der „Grimaldi-Personalie“ oberste Priorität eingeräumt. Aber er blieb mit dem Dadashov-Transfer auch weiter im Programm verankert, Verstärkungen vornehmlich in der Regionalliga suchen zu wollen. Auch Lanius und Heidemann spielen aktuell in Liga vier, in der Regionalliga.

Sollte sich der SCP nun auch die Dienste von Grimaldi weiter sichern wollen, dann müsste wohl an anderer Stelle im Kader Platz geschaffen werden. Das würde im Klartext die Auflösung eines Vertrages bedeuten, zum Beispiel von Tobias Warschewski, der allerdings bis 2020 gebunden ist. Warschewski wäre nur das fünfte Rad am Wagen, obwohl dem Dortmunder großes Talent für den Angriff nachgesagt wird.

► Zwei schmerzhafte Ausfälle drohen dem Gastgeber für Samstag. Kapitän Grimaldi, der seine Gelbsperre gerade abgesessen hat, war in dieser Woche krank und muss wahrscheinlich passen. Das gilt auch für seinen potenziellen Ersatz in der Sturmspitze, Tobias Warschewski. Eine Resthoffnung bleibt aber bei beiden.

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