Mi., 13.06.2018

Fußball: 3. Liga Dahms löst Keseberg und Bußmann als Preußen-Zeugwarte ab – neues Clublogo

Für Zeugwart Jürgen Keseberg (71) ist nach fast 25 Jahren als Betreuer und 45 beim Verein Schluss. Eingeklinkt: das neue Logo.

Für Zeugwart Jürgen Keseberg (71) ist nach fast 25 Jahren als Betreuer und 45 beim Verein Schluss. Foto: Peperhowe

Münster - 

Wenn die Preußen am Mittwoch – vergleichsweise frühzeitig – die Vorbereitung aufnehmen, wird einiges anders sein als bisher. Zum Spieler im Betreuerteam. Die beiden bisherigen Zeugwarte Jürgen Keseberg und Norbert Bußmann werden durch Helge Dahms abgelöst. Und: Das Clubwappen wurde modifiziert.

Von Thomas Rellmann

Als dritter Drittligist nach dem 1. FC Kaiserslautern und dem FSV Zwickau nimmt Preußen Münster am Mittwoch um 11 Uhr mit einem Laktattest in der Leichtathletik-Halle am Horstmarer Landweg die Vorbereitung auf. Eine Art Show-Einheit bietet der Verein am Samstag ab 16 Uhr im Stadion. Dass das Team (teils deutlich) früher als die Konkurrenz zusammenkommt, hat Gründe. „Ich will die letzten beiden Wochen vor dem ersten Spiel in den regulären Trainingsbetrieb gehen und nicht nur eine dafür haben“, erklärt Coach Marco Antwerpen.

Im Stab rund um das Team hat sich kurzfristig eine elementare Änderung ergeben.  Die beiden bisherigen Zeugwarte und Betreuer Jürgen Keseberg und Norbert Bußmann scheiden aus, der neue und erstmals hauptamtliche Mann ist ein Ur-Münsteraner. Helge Dahms, der zur Regionalliga-Zeiten bereits in dieser Funktion an der Hammer Straße tätig war, kehrt in seine Heimatstadt zurück. Nachdem er einige Jahre beim SV Wilhelmshaven und ein Jahr auch beim VfL Osnabrück gearbeitet hatte, wechselte er vor fünf Jahren zum DFB, wo er bis jetzt für die Jugend-Nationalmannschaften zuständig war.

Bei Bußmann und Keseberg, der beinahe 25 Jahre die gute Seele des Profi-Kaders war, löste die Entscheidung des Clubs „natürlich keine Glücksgefühle aus“, so Geschäftsführer Malte Metzelder. „Aber ich bin guter Hoffnung, dass beide keinen Groll empfinden.“ Da Dahms künftig alleinverantwortlich ist, könnte sich der Verein das Pensionärsduo als Backups gut vorstellen. Metzelder: „Wir würden sie gern dazuholen, wenn Bedarf ist. Situativ, etwa bei Heimspielen oder für Trainingslager.“

► Und auch das ist neu: Die Agentur „Jung von Matt“, an der Aufsichtsratsmitglied Christoph Metzelder beteiligt ist, hat einen neuen Leitspruch („Tradition mit Zukunft“) und ein modifiziertes Vereinslogo mit „reduzierter Illustration“, wie es der SCP umschreibt, entworfen. Beim Wappen wurde auf „überflüssige Details“ verzichtet, dazu erhält der Adler eine Einbettung in ein „rahmenbildendes Schild“. Die Reaktion der Fans in den sozialen Netzwerken: milde ausgedrückt reserviert.

► Keeper Nils Körber, in der Vorsaison im SCP-Kader, wurde von Hertha BSC, wo er seinen Vertrag verlängerte, für ein Jahr an den VfL Osnabrück ausgeliehen.



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