Fr., 06.07.2018

Fußball: 3. Liga Preußen-Sorgenkind Schwarz fehlt auch beim Test gegen Wiedenbrück

Keine ernsthaften Blessuren, aber verschiedene Kleinigkeiten haben Benjamin Schwarz zuletzt beeinträchtigt.

Keine ernsthaften Blessuren, aber verschiedene Kleinigkeiten haben Benjamin Schwarz zuletzt beeinträchtigt. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Preußen Münster bestreitet am Samstag in Freckenhorst seinen fünften Test dieser Vorbereitung. Gegner ist der SC Wiedenbrück. Nicht mit dabei ist Benjamin Schwarz, der in den vergangenen Wochen immer wieder kleinere Blessuren erlitt.

Von Thomas Rellmann

Die zurückliegende Woche war keine zum Zuckerschlecken für die Kicker des SC Preußen. Vor allem im Kraftbereich forderte Trainer Marco Antwerpen seine Jungs. Schwitzen war angesagt. Nach Beendigung dieser „Bergetappe“, wie es Sportchef Malte Metzelder formulierte, wollen die Verantwortlichen auch darüber entscheiden, ob René Klingenburg nach dreieinhalb Wochen als Gastspieler einen Vertrag erhält. Besteht er diesen Belastungstest, spricht nichts dagegen. Der 24-Jährige selbst möchte sowieso kommen. „Geld spielt keine Rolle“, sagt er. „Für mich wäre es eine Chance.“

Durchatmen durften die Fußballer am Donnerstagnachmittag einmal kurz, der Verein überraschte sie mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus. Natürlich bei offenem Verdeck. Gut für den Teamgeist, vielleicht auch für die Identifikation mit der Stadt. Was zählt, ist aber das, was auf dem grünen Rasen stattfindet. Und dort haben die Profis am Samstag (13 Uhr) gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück im fünften Testspiel die Chance, sich zu zeigen. Das gilt auch für Max Schulze Niehues, der in seinem Heimatdorf Freckenhorst nach überstandenen muskulären Problemen von seinem Coach eine Einsatzgarantie über 90 Minuten bekommt, nachdem sein Konkurrent Oliver Schnitzler zuletzt im Kasten stand.

Einziger Ausfall am Samstag ist Benjamin Schwarz. Der Routinier war nach seiner komplizierten Knie-OP eigentlich auf einem guten Weg. Doch die Vorbereitung steht für ihn bisher unter keinem guten Stern. Erst war der 31-Jährige krank, dann kamen Sprunggelenkspro­bleme hinzu – und nun zwickt der Oberschenkel. Angesichts seiner Verletztenhistorie nimmt Antwerpen schon Rücksicht. „Wenn wir zwei Einheiten am Tag auf dem Platz machen, nehmen wir Benjo wegen der Belastung meistens in einer raus.“

Nicht zum Aufgebot zählt aktuell auch Cyrill Akono. Nachdem Adrian Knüver und Julian Conze bereits in die U 23 geschickt wurden, hat nun auch das dritte Eigengewächs, das im vergangenen Herbst (als Benno Möhlmann noch Trainer war) einen Profivertrag unterzeichnete, einen kleinen Dämpfer erhalten. Er trainiert aktuell mit der U 19. Allerdings besitzt der Stürmer weiter die Perspektive für den Drittliga-Kader, es geht vielmehr darum, ihn nicht zu verheizen. „Er soll in der A-Jugend die Mitspieler kennenlernen“, sagt Antwerpen. „Vielleicht war das Tempo für ihn in den letzten Monaten zu schnell, er hat ja auch noch sein Abitur gemacht. Da kam eine Menge Stress zusammen.“

Knüver und Conze waren durchaus enttäuscht über ihre Rückstufung in die zweite Mannschaft. Ein fester Bestandteil der Trainingsgruppe bleibt dagegen Nils Burchardt, der bislang lediglich in der Westfalenliga am Ball war, zuletzt aber auch in allen Vorbereitungspartien mit auflief. Inwiefern er im Ligabetrieb für den Kader infrage kommt, müssen die nächsten Wochen zeigen.



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