Mi., 21.11.2018

Schwarz-Grün fordert Bekenntnis von Preußen Münster Rathausbündnis will 40 Millionen in Stadion investieren

 Gehen die Lichter an der Hammer Straße doch nicht aus? Das schwarz-grüne Ratsbündnis ist jedenfalls bereit, in den kommenden Jahren rund 40 Millionen in das Stadion und sein Umfeld zu investieren.

 Gehen die Lichter an der Hammer Straße doch nicht aus? Das schwarz-grüne Ratsbündnis ist jedenfalls bereit, in den kommenden Jahren rund 40 Millionen in das Stadion und sein Umfeld zu investieren. Foto: Ralf Repöhler

Münster - 

Die Stadt Münster soll in den kommenden Jahren 40 Millionen in das Stadion an der Hammer Straße investieren. Zumindest dann, wenn der SC Preußen sich zum jetzigen Standort bekennt. Das haben die beiden Partner des Rathausbündnisses, CDU und Grüne, jetzt angekündigt.

Die CDU-Ratsfraktion hat sich vor der Verabschiedung des Haushalts erneut für den Ausbau und die Modernisierung des städtischen Stadions und der Umgebung an der Hammer Straße ausgesprochen – wenn der SC Preußen Münster sich zu dem Standort bekennt.

Die Ausbauplanung wird nach Worten des CDU-Fraktionsvorsitzenden Stefan Weber in unterschiedlichen Realisierungsabschnitten entwickelt, um bald einen Ausbau des Stadions zu ermöglichen. Über das Konzept besteht Übereinstimmung zwischen der Rathausmehrheit von CDU und Grünen. Die konkrete Planung solle gemeinsam mit dem Verein 2019 vorgenommen werden.

Je zehn Millionen in den beiden kommenden Jahren

Die bereits 2018 eingestellten Planungskosten in Höhe von 250.000 Euro sollen in das Haushaltsjahr 2019 übertragen werden. Für die erforderlichen Investitionen werden im kommenden Jahr zehn Millionen Euro, 2020 weitere zehn Millionen und für spätere Jahre 20 Millionen eingestellt.

Nach der Verabschiedung des Bebauungsplans „Sportpark Berg Fidel“ im vergangenen Sommer sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen eines mindestens zweitligatauglichen Stadions mit 20.000 Zuschauern geschaffen.

Verkehrliche Anbindung ebenfalls im Blick

Das Preußenstadion könne mit einer geschlossenen Rundum-Tribüne zu einem neuen Zuhause für die vielen Preußen-Fans werden. Weitere Parkplätze für Rad- und Pkw-Fahrer sollen die Erreichbarkeit, neue Trainingsplätze die sportlichen Rahmenbedingungen weiter stärken.

GAL-Fraktionssprecher Otto Reiners stellte klar, dass der Vorstand der Preußen nun deutlich machen müsse, dass er an dem Standort festhalte. Es müsse ein Vertrag über die Nutzung des Stadions mit dem SCP abgeschlossen werden. Auch die Frage der verkehrlichen Anbindung müsse geregelt werden. Hier müsse unter anderem die Umsetzung einer Radstation und von Carsharing-Angeboten erfolgen wie auch die Errichtung eines Bahnhaltepunktes Münster-Geist.

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