Fußball: 3. Liga
Massih Wassey kein Thema beim SC Preußen Münster

Münster -

Geldmangel an der Hammer Straße: Wintertransfers wird es beim SC Preußen nicht geben. Das war und ist so – und wird so bleiben. Auch wenn unter der Woche der Name Massih Wassey mit dem SCP in Verbindung gebracht wurde, der beim Zweitligisten SC Paderborn vor dem Absprung steht.

Mittwoch, 16.01.2019, 15:40 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 21:48 Uhr
Massih Wassey setzt sich hier gegen Sandrino Braun und Tobias Rühle durch – gemeinsam wird dieses Trio zukünftig nicht auf Torejagd gehen.
Massih Wassey setzt sich hier gegen Sandrino Braun und Tobias Rühle durch – gemeinsam wird dieses Trio zukünftig nicht auf Torejagd gehen. Foto: Jürgen Peperhowe

Vermutlich schaut Malte Metzelder ab und an noch mal aufs Vereins-Konto, vielleicht erspart sich der Sportdirektor des SC Preußen Münster diesen frustrierenden Blick ins Nichts aber auch. Von nichts kommt nämlich auch nichts, und mit dem Rotstift werden – zumindest in Münster – keine neuen Verträge unterschrieben. Das hat Metzelder in den letzten Tagen und Wochen auf Nachfrage immer wieder betont – und so gibt der SCP bei den aktuellen Winterwechseln der Konkurrenz konsequent den stillen Beobachter. Der Transferticker wirft für Liga drei minütlich neue Meldungen aus – Münster ist an dieser Stelle nicht der Rede wert. Dass der SCP jetzt dennoch wieder an der Wechselbörse gehandelt wird, nimmt Metzelder gelassen, verweist die Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Mittelfeldmann Massih Wassey vom Zweitligisten SC Paderborn nach Münster aber in aller Deutlichkeit in den Zuständigkeitsbereich der Gerüchteköche. „Es ändert sich nichts daran, dass wir in der aktuellen Situation nicht über neue Spieler nachdenken“, sagt Metzelder. Dass in der Personalie Wassey Kontakte geknüpft oder neu aufgenommen wurden, sei dagegen unbestritten und Teil der branchenüblichen Mechanismen. „Wassey wohnt in Münster, hat bei den ­Preußen gespielt – natürlich liegen diese Verbindungen ­nahe“, – ebenso wie eine Verpflichtung fernliegt, wie Metzelder klarstellt.

Stattdessen bauen Metzelder und Chefcoach Marco Antwerpen in der Rückserie auf genau den knappen Kader, der sich in der Hinserie mehr als beachtlich geschlagen hat – eine Verstärkung aber gut hätte vertragen könnte.

Ein Wechsel, den der Geschäftsführer Sport des SC Preußen nicht grundsätzlich ausschließen will, betrifft dagegen die künftige Dienstkleidung des Drittligisten, der möglicherweise in den kommenden Spielzeiten nicht mehr in den seit elf Jahren bewährten Nike-Trikots sondern im Jako-Outfit auflaufen wird. „Aber da gibt es bislang ausschließlich Gespräche, da ist noch nichts beschlossen.“

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