Fußball: 3. Liga
Preußen mehrere Wochen ohne Schlüsselspieler Klingenburg

Münster -

Für mehrere Wochen muss Preußen Münster auf René Klingenburg verzichten. Immerhin hat sich seine muskuläre Oberschenkelverletzung als nicht so schwerwiegend erwiesen, dass er für einen noch längeren Zeitraum ausfällt.

Montag, 28.01.2019, 15:10 Uhr aktualisiert: 29.01.2019, 10:24 Uhr
Schmerzerfüllt: René Klingenburg (u.)
Schmerzerfüllt: René Klingenburg (u.) Foto: Sanders

Mit der mehrwöchigen Pause für René Klingenburg tritt beim SC Preußen einer der Fälle ein, die es eigentlich unbedingt zu vermeiden galt. Bei dem 25-Jährigen, der sich gleich im ersten Spiel nach der Winterpause bei Carl Zeiss Jena (0:0) eine Blessur holte, diagnostizierte Mannschaftsarzt Dr. Cornelius Müller-Rensmann am Montag einen „Muskelfaserriss im Oberschenkel samt Einblutung im Knie“. Das ist ein herber Schlag.

Erst in drei Wochen dürfte Klingenburg wieder für eine Rückkehr ins Training in Frage kommen. Wann genau er danach in der Liga zum Einsatz kommt, ist aber offen. Für Trainer Marco Antwerpen ist der Ausfall natürlich ein schwerer Schlag. Der Mittelfeldakteur war bisher so etwas wie der Schlüsselspieler in seinem System. „Es wird extrem kompliziert, ihn zu ersetzen. René ist für uns im Zentrum ein ziemlich kompletter Spieler, den wir nicht eins zu eins austauschen können.“ Die Auswechslung am Samstag war erst seine zweite in der 21. Begegnung dieser Saison, in der er gerade mal 34 Minuten verpasste. Mit fünf Toren ist der Leistungsträger zugleich drittbester Torjäger seiner Mannschaft. In verschiedenen Ranglisten und Bewertungen der Hinrunde schnitt der frühere Schalker hervorragend ab.

Theoretisch hätte der SCP bis zum 31. Januar noch Zeit, um einen Ersatz für Klingenburg, dessen Vertrag im Juni ausläuft und der schon einige Interessenten angezogen hat, zu verpflichten. Allerdings hatte der Verein schon zuvor mehrmals erklärt, dass es keine Neuzugänge in dieser Transferperiode gibt. Denkbar ist daher fürs Erste eine Umstellung von Taktik und Schema oder aber ein Einbau von Martin Kobylanski oder Sandrino Braun ins Mittelfeld.

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