Fußball: Westfalenliga
Spitzenreiter Preußen II stolpert beim Schlusslicht in Mesum

Münster -

Die zweite Mannschaft des SC Preußen Münster ist mit einem äußerst unangenehmen Ergebnis in den zweiten Saisonteil gestartet. Beim Tabellenletzten SV Mesum verlor der Spitzenreiter trotz Führung mit 0:1.

Sonntag, 17.02.2019, 19:24 Uhr
Marko Dedovic musste zweimal hinter sich greifen. 
Marko Dedovic musste zweimal hinter sich greifen.  Foto: fotoideen.com

Fehlendes Spielglück und dazu Pech bei den Schiedsrichter-Entscheidungen: Das waren nur zwei Gründe für die überraschende 1:2 (1:0)-Niederlage von Westfalenliga-Spitzenreiter Preußen Münster II bei Schlusslicht SV Mesum. Zwei Gründe, hinter denen sich Trainer Sören Weinfurtner in der anschließenden manöverkritik aber nicht verstecken und mit denen er auch seine Schützlinge nicht aus der Verantwortung lassen wollte. „Das war zu wenig, da muss mehr kommen“, so der Vorwurf an das eigene Team, das zum Wiederbeginn der Saison nicht komplett neben der Spur agierte, aber eben auch nicht so, wie es sich für einen Aufstiegsaspiranten gebührt.

„Das zeichnete sich in der Vorbereitung schon ein bisschen ab. Da haben wir kein Spiel ohne Gegentor überstanden.“ Und auch in Mesum klingelte es nach einer überlegen gestalteten ersten Halbzeit und der verdienten 1:0-Führung durch einen direkten Freistoß von Julius Woitaschek (12.) im zweiten Abschnitt zweimal im von Marko Dedovic gehüteten Preußen-Tor.

Dass nach einem Foul an Sören Wald im Mesumer Strafraum (35.) die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb, dafür aber in der 88. Minute nach dem vermeintlichen Ausgleichstreffer durch Julian Conze zur Unzeit eine mehr als umstrittene Abseitsstellung signalisierte, passte in diese Partie, in der eine mittelmäßige Vorstellung mit einer gehörigen Prise Pech gewürzt zu einer überraschenden Neiderlage führte. Michael Egbers hatte nach 60 Minuten per Kopf ausgeglichen, Nils Wiethölter (77.) den Siegtreffer nachgelegt. „Das war noch nicht das, was wir uns vorstellen. Wir müssen schnell wieder zu unserer Form aus der Hinrunde zurückfinden“, so Weinfurtner. SCP: Dedovic – Woitaschek, Lanius, Mause (80. Touraj), Conze – Klann, Burchardt, Wald (46. Born) – Wegmann (66. Özmen), Hölscher, Kerellaj

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6398966?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686215%2F
Nachrichten-Ticker