Fußball: Junioren
Preußen-Talente jubeln erneut – höher hinaus geht’s nicht

Münster -

Hinter dem Nachwuchs von Preußen Münster liegt eine überaus erfolgreiche Saison. Die Krönung waren die Titel für die U 16 und die U 12 an diesem Wochenende. Der Geschäftsführer und langjährige Jugend-Chef Bernhard Niewöhner hofft nun auf eine schnelle NLZ-Errichtung.

Montag, 03.06.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 17:14 Uhr
Triumph in Ahlen: Die U 16 des SC Preußen schob sich am letzten Spieltag noch am Spitzenreiter vorbei.
Triumph in Ahlen: Die U 16 des SC Preußen schob sich am letzten Spieltag noch am Spitzenreiter vorbei. Foto: Marc Kreisel

„All bases loaded“ – alle Positionen besetzt, heißt es im Baseball, wenn ein Team sich optimal aufgestellt hat und eigentlich nur noch den Lohn der Arbeit einfahren muss. Der Nachwuchsbereich des SC Preußen Münster hat diese Komfortzone am Sonntag erreicht, als die U-16-Spieler des Clubs beim entscheidenden Punktspiel in Ahlen gegen RW Ahlen den Titel in der Landesliga und den Aufstieg in die Westfalenliga sicherten. „Weitere Schritte nach vorne können wir eigentlich im Moment nicht mehr machen“, lautet daher auch die Bestandsaufnahme von Geschäftsführer Bernhard Niewöhner.

A- und B-Junioren spielen in der Bundesliga, der jüngere B-Jugend-Jahrgang ab kommender Spielzeit in der Westfalenliga, bei den C-Junioren geht nichts über die Regionalliga – und immer sind die Youngster des SCP mit dabei. Die U 14 beschloss die Landesliga-Saison als Vizemeister, die U 12 sicherte sich durch ein 2:1 gegen den SC Greven 09 nun den Kreismeister-Titel – jeweils als Jungjahrgänge unter durchgehend älteren Gegnern. Die U 13 war längst Bezirksliga-Meister. Niewöhner: „Das System bei uns scheint zu funktionieren.“

 

Jugend-Fußball: RW Ahlen B1 - Preußen Münster U16

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U 16 überholt Ahlen noch

Der Spitzenreiter gegen seinen Verfolger: Es war das große Finale, das sich die U 16 bei RW Ahlen gewünscht hatte. Mit der ganz simplen Konstellation, dass die Adler nur bei einem Sieg noch Meister der Landesliga würden. Die nötige Überzeugung fehlte in keiner Sekunde. Nur ließ der Gast anfangs riesige Chancen, auch zwei Elfmeter, liegen. Trotzdem reichte es. Joel Rudek (25.), Hannes Brodner (64.) und Hussein Fayad (80) trafen. „Wir haben uns in den letzten beiden Spielen einfach richtig zusammengerissen und kein Tor kassiert“, sagte Trainer Patrick Hillmann.

...

Seit fünf Jahren spielen auch die unter Zwölfjährigen im Adler-Trikot, rekrutiert auf dem Prinzip von Nähe und Qualität. „Hier ist der Zirkel am kleinsten“, beschreibt Niewöhner das Auswahlverfahren in der münsterischen Nachbarschaft, das lange Anfahrtswege vermeiden helfen soll. Zudem wird der Kader bei den jüngsten SCP-Kickern bewusst klein gehalten werden, um nicht gleich nach dem ersten Jahr die wieder aussortieren zu müssen. „Es gibt nichts Schlimmeres für junge Spieler“, sagt Niewöhner. Stattdessen soll es dann im jeweils folgenden Jahrgang nahtlos bei den Preußen weitergehen. Das verspricht Konstanz und Kontinuität, die im besten Fall bis zur ersten Seniorenmannschaft durchschlagen soll. „Im Optimalfall schaffen jedes Jahr zwei Spieler den Sprung“, formuliert Niewöhner den ambitionierten Anspruch an das Nachwuchskonzept, das allerdings noch nicht in der Wirklichkeit angekommen ist. „Dafür fehlt uns noch das Nachwuchsleistungszentrum. Erst, wenn wir das haben, können wir auch Verträge mit den Jungs abschließen.“ Das geht aktuell nur mit dem älteren A-Junioren-Jahrgang – bei den Jüngeren schlagen die großen Nachbarn noch zu wie die Wölfe bei den Schafen. „Aus der U 15 wechseln zwei Spieler zum BVB, aus der U 16 geht einer nach Bochum“, beschreibt Niewöhner die aktuelle Schadensbilanz – die allerdings gleichzeitig auch Nachweis einer gelungenen Jugendarbeit ist.

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