Fußball: 3. Liga
Preußen-Neuzugang Mörschel sieht sich eher auf der Zehn als ganz vorn

Münster -

Da haben die Preußen einen jungen Mann verpflichtet, der Potenzial mitbringt. Heinz Mörschel hat früher in Mainz ordentlich geknipst, zuletzt in Kiel weniger, nun probiert er sich in Münster. Doch der 21-Jährige sieht sich eher als Zehner denn als Stürmer.

Donnerstag, 04.07.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 13:16 Uhr
Heinz Mörschel
Heinz Mörschel Foto: Jürgen Peperhowe

Das größte Lob kam aus der Medienabteilung. Denn als der SCP zum Mannschaftsfoto und zu den Bildern bat, die letztlich als Autogrammkarten dienen werden, da klappte alles flott und reibungslos. Die Kameras surrten, alle Trainer und Spieler zeigten sich von der netten Seite. „Das war das schnellste Shooting aller Zeiten beim SCP“, erklärte Medienchef Marcel Weskamp. Er hat schon hektischere Fotoarbeiten im Preußen­stadion erlebt.

Alle waren da, die bekannten Gesichter, und auch die neuen. Eines aus der zweiten Gruppe war Heinz Mörschel, der als letzter Akteur den Weg von Holstein Kiel zu den Preußen gefunden hatte. Na klar, auch er machte gute Miene auf dem aktuell wunderbar gepflegten Rasen im Preußenstadion.

Mörschel? Da war doch was? Am 25. Februar 2017 hatte der heute 21-Jährige für den FSV Mainz 05 den Führungstreffer im Heimspiel gegen Münster beim 3:1-Sieg geschossen. Am Ende gab es für den Angreifer, der auf der rechten Seite zum Zuge kam und Münsters Jeron Al-Hazaimeh vor einige Probleme stellte, eine gute 2,5-Bewertung als Note. Aber natürlich gab dieses Spiel nicht den Ausschlag für den aktuellen Wechsel. „Ich spiele am liebsten auf der Zehn“, sagt Mörschel heute, was ungefähr der Position hinter den Stürmern entspricht, also eigentlich zum Beispiel hinter Rufat Dadashov. In Münster soll er seine schlummernden Torqualitäten dann auch ­wecken, die er in der U 19 in Mainz mit 25 Treffern in 54 A-Junioren-Bundesliga-Partien schon gezeigt hat.

„Mir wurde schon häufiger gesagt, ich müsste öfter schießen“, sagt Mörschel. ­Genau das will er auch vermehrt tun, denn er verfügt über einen guten Abschluss. Beim SCP findet er nun die Bühne, das zu unterstreichen. „Wir sind ein junges Team, gute Kerle, der Verein ist aufstrebend. Wir wollen möglichst oben mitspielen“, ist sein Blick optimistisch nach vorn gerichtet.

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