Fußball: Oberliga
Erster Aufschlag in der neuen Klasse für Preußen II

Münster -

Willkommen, in der Oberliga! Ein Plakat mit dieser Aufschrift wird die Hammer SpVg wohl nicht entrollen, wenn Neuling Preußen Münster II am Sonntag zum Start zu Gast ist. Die Adler freuen sich trotzdem auf ihren allerersten Auftritt in der neuen Klasse.

Freitag, 09.08.2019, 16:22 Uhr
Fabian Kerellaj
Fabian Kerellaj Foto: Jürgen Peperhowe

Wann die zweite Mannschaft von Preußen Münster mal als Außenseiter in ein Punktspiel gegangen ist, vermag auch Trainer Sören Weinfurtner, immerhin seit über acht Jahren dabei, nicht genau zu sagen. In der Westfalenliga war die U 23 in jeder Saison ein Spitzenteam – doch nach dem lang ersehnten Aufstieg könnten sich die Dinge ja ändern.

Könnten. Denn vor der Oberliga-Premiere bei der Hammer SpVg steht eine Abwandlung des Fußballstils schon mal nicht zur Debatte. Und da der Gastgeber sich komplett neu aufgestellt und vornehmlich in unteren Klassen bedient hat, ist noch nicht mal die Rolle des klassischen Underdogs manifestiert.

Weinfurtner sind solche Vorab-Spielchen herzlich egal. Er betont aber noch mal: „Wir werden versuchen, dominant aufzutreten, Ballbesitz zu generieren und so das Geschehen auch mal zu beruhigen. Selbstbewusstsein ist mir sehr wichtig.“ Bei den Hammern hat er vor allem Angreifer David Loheider auf dem Zettel, doch auch ansonsten hat sich der 40-Jährige wie immer schlau gemacht über die speziellen Qualitäten des Kontrahenten.

Das Hauptaugenmerk aber gilt dem eigenen Team. In dem behalten Marius Mause und Nils Burchardt die Kapitänsposition als Doppelspitze. Dahinter sollen sich Fabian Kerellaj, Julius Hölscher oder Jan Klauke als Führungskräfte gezielt einbringen. „Wir haben ein gefestigtes Gebilde, das soll unser Vorteil sein.“ Passen müssen diesmal die verletzten Marius Lackmann und Ali Ibraim.

Weil die Gegner in der neuen Liga, und das fängt am Sonntag bereits an, weitaus klangvollere Namen als bisher haben, dürfen sich Weinfurtner und seine Riege zudem auf mehr Auswärtsfans freuen. „Wir spielen in einigen tollen Stadien, das ist auch für die Jungs selbst bestimmt oft ein Erlebnis“, sagt der Coach.

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