Fußball: U-19-Bundesliga
Sinev-Treffer reicht nur zum Punkt – Preußen-Nachwuchs 1:1 gegen den MSV

Münster -

Die U 19 des SC Preußen Münster kann in dieser Saison einfach nicht gewinnen. Gegen den MSV Duisburg kam die Mannschaft von Trainer Arne Barez nicht über ein gerechtes 1:1 hinaus und steckte damit weiter tief im Bundesliga-Keller fest.

Sonntag, 20.10.2019, 19:24 Uhr aktualisiert: 21.10.2019, 18:34 Uhr
Schiedlich, friedlich 1:1 trennten sich Preußens U-19-Junioren um Tobias Heering (r.) und der MSV mit Jason Prodanovic.
Schiedlich, friedlich 1:1 trennten sich Preußens U-19-Junioren um Tobias Heering (r.) und der MSV mit Jason Prodanovic. Foto: fotoideen.com

Auf den ersten Dreier in der A-Junioren-Bundesliga wartet der SC Preußen Münster auch nach acht Spieltagen. Dafür brach ein Stürmer beim 1:1 (0:0) gegen den MSV Duisburg für den Letzten einen bösen Bann. Jürgen Sinev stopfte nach Eckball aus dem Gewühl heraus den Ball ins Tor zum 1:0 (58.) und erzielte den ersten Saisontreffer dieser Elf aus dem Spiel heraus – bisher war alleine Marvin Mika als (Elfmeter-)Torschütze eingetragen worden. Am am 21. August war das.

Selbstredend ist das dritte Remis auf Sicht gesehen zu wenig, um im Abstiegskampf bestehen zu können. Aber Trainer Arne Barez sah auch und vor allem eine Einstellung, die stimmte. „Wir waren griffig und immer drin in den Zweikämpfen. Das muss unser Maßstab sein für künftige Auftritte“, sagte der Fußballlehrer, der das Resultat als „sehr enttäuschend“ empfand. „Heute wollten wir unbedingt den Sieg.“ Gerecht war die Punkteteilung aber allemal.

Der MSV nahm übrigens den ersten Auswärtspunkt mit aus diesem Regenspiel auf Kunstrasen. Auf dem Platz schienen sich die Preußen wohler zu fühlen als im Stadion, zumindest wirkten sie kompakter als in manchen Partien vorher. „Wenn wir vorher mal abwartender agiert haben, muss jetzt mehr Mut her, keine Frage“, wies Barez den Weg. Dem Engagement der Adler hielt der MSV seinen Willen entgegen, aber hier wie da kam kaum Spielfluss auf. Der Mangel an Kombinationssicherheit zog sich durch, Münsters Vortrag stockte wiederholt im Mittelfeld. Duisburgs für Rumänien eingesetzter Jugend-Nationalspieler Darius Ghindovean wurde besonders streng und wirkungsvoll bewacht. Dass der Youngster mit dem Ball umzugehen vermag, sah man aber auch. Offensiv verbuchten die Teams jeweils nur Ansätze zu Chancen, ehe Sinev der hellwachste Akteur war, als die Zebras einen Eckball nicht geklärt bekamen.

Deren Reaktion aber kam prompt. Sofort wurde Münster attackiert. Eingewechselte MSV-Spieler brachten neuen Schwung. Ebenfalls nach Eckball traf Stürmer Hyun Joon Park zum Ausgleich (61.). Den Preußen fiel danach zeitweise das Rausrücken aus der eigenen Hälfte schwer, dann aber hatten sie eine letzte Ballbesitzphase. Auch nach nächsten Standards aber änderte sich am Resultat nichts mehr. „Unser Spiel hinter die Kette klappte zu selten gut“, sagte Barez. SCP: Breuers – Ter-Horst, Michalak, Busemann, Wesberg, Franke – Mika (79. Benjamins), Heering, Demirarslan – Probst (46. Selutin), Sinev (66. Pohl)

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