Fußball: U-19-Bundesliga
Preußen-Junioren erwarten Top-Team BVB mit funkelndem Juwel Moukoko

Münster -

Wenn die A-Junioren von Preußen Münster gegen Borussia Dortmund spielen , bürgt allein der Name BVB schon für Aufmerksamkeit. Die wird noch gesteigert: durch Yousouffa Moukoko, einen 14-Jährigen im, U-19-Kader.

Freitag, 25.10.2019, 16:34 Uhr aktualisiert: 25.10.2019, 18:40 Uhr
Ein echtes Kraftpaket: Yousouffa Moukoko. Der erst 14-Jährige trifft für die U19 des BVB nach Belieben. – Auch im Preußenstadion?
Ein echtes Kraftpaket: Yousouffa Moukoko. Der erst 14-Jährige trifft für die U19 des BVB nach Belieben. – Auch im Preußenstadion? Foto: dpa

Der Star ist die Mannschaft. Die aber der U-19-Junioren von Borussia Dortmund, die von Michael Skibbe trainiert wird, hat einen Spieler, der als überragender Akteur gilt, der funkelt: Yousouffa Moukoko. Der traf in den acht Spielen bereits 15 Mal für den BVB-Nachwuchs. Und das mit gerade erst 14 Lenzen. Auf die Preußen wartet am Sonntagvormittag eine Herkulesaufgabe. Moukoko, der längst im Besitz eines Fördervertrags bei den Schwarz-Gelben bis 2022 ist, kommt auch mit der Empfehlung seines ersten Youth-League-Tores. Sein 1:0 konnte jedoch das 1:4 am Mittwoch bei Inter Mailand nicht abwenden.

Der gebürtige Kameruner, der inzwischen auch für die U 16 des DFB spielt, wurde 2014 von seinem Vater nach Hamburg geholt. Zuvor lebte Yousouffa bei seinen Großeltern. Zwei Jahre später wechselte er als Zwölfjähriger vom FC St. Pauli nach Westfalen. „Er ist fußballerisch extrem weit, ist schnell, hat eine hohe Spielintelligenz“, sagt BVB-Nachwuchsleiter Lars Ricken. Dass er beidfüßig ist, sagt er nicht.

Der Unterschied-Spieler

Das Juwel, das von einem Sportartikel-Hersteller mit einem 10-Millionen-Euro-Deal bedacht wurde, ist natürlich Top-Torjäger der A-Junioren-Bundesliga. Sein „Verfolger“ traf nicht einmal halb so oft. Und doch rangiert der BVB nur auf Platz vier. Doch Hoffnungen für die Preußen? – „Da ist natürlich Moukoko, der immer wieder den Unterschied ausmacht. Aber eben auch zehn weitere Top-Spieler“, schiebt Arne Barez zu großen Erwartungen einen Riegel vor.

Nicht zu verwechseln mit der weißen Fahne. „Für uns wird es darum gehen, nicht in Ehrfurcht zu erstarren und ein selbstbewusster Gegner zu sein“, ergänzt der Trainer. Seine Elf müsse sich unterstützen, eine perfekte Organisation und eine gute Zweikampfquote an den Tag legen. Das Personal beim Schlusslicht bleibt dazu im Vergleich zum 1:1 des Vorsonntags unverändert.  

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