Fußball: 3. Liga
Seref Özcan rettet dem SC Preußen beim 3:3 noch einen Punkt

Münster -

Wieder kein Sieg, die Negativserie des SC Preußen Münster hält an. Auch gegen den Chemnitzer FC kam das Team von Trainer Sven Hübscher über ein 3:3 (2:2) nicht hinaus. Seref Özcan gelang in der Nachspielzeit der Ausgleich vor 5062 Zuschauern.

Samstag, 02.11.2019, 16:21 Uhr aktualisiert: 02.11.2019, 18:40 Uhr
Fußball: 3. Liga: Seref Özcan rettet dem SC Preußen beim 3:3 noch einen Punkt
SC Preußen Münster - Chemnitz - Özcan. Foto: Jürgen Peperhowe

Für die Moral war das gut und schön, beim Blick auf die Tabelle hilft das nicht wirklich weiter. Gleich drei Mal konnte der SC Preußen Münster im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC einen Rückstand ausgleichen. Am Ende hieß es 3:3 (2:2) vor nur 5062 Zuschauern in diesem Kellerkinderduell der 3. Liga. Zu wenig zum Sterben, zu wenig zum Überleben. Die Treffer von Maurice Litka (23.), Fridolin Wagner (45.) und Seref Özcan (90.+1) sorgten für ein Remis, zuvor hatten die Chemnitzer durch Tobias Müller (15.), Erik Tallig (43.) und Dejan Bozic (90.) jeweils vorgelegt.

Der SCP zementiert seine Position auf den Abstiegsrängen, am 11. November (Montag) steht das nächste Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig auf dem Programm. Die Daten und Fakten sprechen gegen das Team von Trainer Sven Hübscher mit nur fünf Punktgewinnen von 30 möglichen bei zehn sieglosen Spielen. Zudem kassiert das Team aus Münster zum zwölften Mal in Folge Gegentore. Der Kampf um den Ligaerhalt wird schon jetzt immer schwieriger.

Schwachstelle Verteidigung

Der SCP konnte vor der Pause seine defensiven Schwächen nicht kaschieren. Zweimal geriet das Hübscher-Team in Rückstand durch Tobias Müller (15.) und Erik Tallig (43.), beide Male wirkte die komplette SCP-Verteidigung überfordert, das Zusammenspiel der Kräfte funktionierte nicht. Aber der SCP hatte Nehmerqualitäten und hatte prompt Antworten parat. Beim 1:1 durch Maurice Litka hatte Philipp Hoffmann auf der linken Seite für Rabatz gesorgt, Litka war mit einem Drehschuss erfolgreich. Praktisch mit dem Pausenpfiff glich Fridolin Wagner nach toller Vorarbeit von Julian Schauerte aus. Offensiv war das griffiger als im Verteidigungsverbund. Allerdings musste man sagen, dass der SCP mit dem Unentschieden besser bedient war als die Gäste.

Preußen Münster – Chemnitzer FC

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Auch nach dem Wechsel hatte der CFC die besseren Chancen durch Philipp Hosiner und zweimal Reddemann. Einzig ein Fallrückzieher von Luca Schnellbacher (60.) sorgte für Gefahr durch die Preußen. Die mühten sich redlich, aber spielerisch lief nicht mehr viel zusammen. Und fast hätte es noch eine Niederlage gegeben, weil nach einer Ecke Schnellbacher nicht eng genug am Mann war und Bozic zum 3:2 souverän abschloss. So blieb es dem eingewechselten Özcan vorbehalten, mit einem geschickten Schlenzer das 3:3 zu markieren.

So reagiert SCP-Trainer Hübscher 

„Am Ende ist das okay, wir haben den Punkt geholt. Gegen Braunschweig werden wir wieder aufstehen“, sagte Trainer Hübscher in einem ersten Interview bei magentasport.de. Und: „Wir versuchen die zehn Spiele ohne Sieg auszublenden.“ Es mutet an wie die Quadratur des Kreises. Münster geht ganz schwierigen Zeiten in der 3. Liga entgegen und gehört aktuell zu den ersten Abstiegskandidaten. 

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