Fußball: Testspiel
Jeder Preußen-Profi soll gegen Düsseldorf oder Utrecht 90 Minuten erhalten

Münster -

Statt einer Verschnaufpause stehen vor dem pflichtspielfreien Wochenende für Preußen Münster zwei Testspiele an. Jeder Akteur soll dabei 90 Minuten Einsatzzeit bekommen. Los geht es am Donnerstag beim Regionalligisten Fortuna Düsseldorf II. Mal wieder sind zu diesen Partien keine Zuschauer zugelassen.

Mittwoch, 13.11.2019, 16:10 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 16:29 Uhr
Marcel Hoffmeier
Marcel Hoffmeier Foto: imago-images/Kirchner

Ungewöhnliche Wege in der Trainingssteuerung haben bei den Preußen schon in der vergangenen Woche ganz gut funktioniert. Zumindest lieferte der Drittligist beim 1:1 gegen Braunschweig taktisch und spielerisch eine der besten Saison-Leistungen ab. Auch für die Länderspielpause hat sich Coach Sven Hübscher etwas einfallen lassen – nämlich zwei Testspiele an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, jeweils verbunden mit einer morgendlichen Einheit. An diesem Donnerstag ist der SCP zu Gast beim Regionalligisten Fortuna Düsseldorf II (17.30 Uhr) – Zuschauer sind komplett ausgeschlossen.

„Es geht natürlich vor allem darum, den Rhythmus zu erhalten“, so der 40-Jährige. Die Auswahl der Sparringspartner spielte keine große Rolle. „Hätten wir nur eine Partie gehabt, hätten wir die Belastung aufteilen und bei den Wechseln viel tricksen müssen.“ Akteure wie Naod Mekonnen oder Marcel Hoffmeier, die zum Profi-Aufgebot zählen, aber in der Meisterschaft bisher keine Rolle spielten, sollen sich ebenso zeigen wie Talente aus der U 23 oder der U 19. Die Oberliga-Akteure Nicolai Remberg und Lukas Frenkert sind fest gebucht, da sie schon seit einigen Wochen mit der ersten Mannschaft trainieren. Wer ansonsten aus dem Nachwuchs mitmischt, entscheidet sich kurzfristig.

Möglichst soll jeder Spieler seine 90 Minuten bekommen, die Teams werden gemischt. Wobei es grundsätzlich denkbar ist, dass die, die am Montag gegen Braunschweig noch im vollen Einsatz waren, größtenteils erst am Freitag beim Kick in den Niederlanden gegen den Jong FC Utrecht (14 Uhr) zur Tat schreiten.

Neben Rufat Dadashov (EM-Qualifikation mit Aserbaidschan) fehlen auch die verletzten Max Schulze Niehues, Jannik Borgmann und Lucas Cueto. Pluspunkt sammeln können im Rheinland hingegen vermutlich Nico Brandenburger und Kevin Rodrigues Pires, die zuletzt mit Bankplätzen vorlieb nehmen mussten, weil ihnen Okan Erdogan vor der Abwehr vorgezogen wurde. Klare Kritik äußert Hübscher an dem Duo, dessen Anspruch eigentlich ein Stammplatz ist, nicht. Doch zwischen den Zeilen ist erkennbar, dass der Coach mit den Vorträgen zuletzt nicht zufrieden war. „Es hat sich im Training ja bereits abgezeichnet“, sagt er. Der jüngste Auftritt macht große Rückversetzungen im Prinzip gar nicht nötig. Aber das nächste Punktspiel in Zwickau ist auch erst in neun Tagen.

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