Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Individuelle Fehlerkettesetzt sich beim SC Preußen Münster in Bochum fort

Münster -

Preußen Münsters Jungadler können nicht gewinnen. Auch im zwölften Spiel gab es eine Niederlage. 2:4 hieß es am Samstag beim VfL Bochum. Der SCP bleibt Schlusslicht, hat nun am kommenden Sonntag ein wichtiges Spiel gegen den Wuppertaler SV vor der Brust.

Sonntag, 24.11.2019, 17:52 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 18:02 Uhr
Traf zum 1:0 für Münster: Max Michalak
Traf zum 1:0 für Münster: Max Michalak Foto: fotoideen.com

Arne Barez kann es nicht lassen. Der Familienvater setzte sich noch am Samstagabend vor die Glotze – und studierte die bewegten Bilder vom Auftritt seiner Jungs beim VfL Bochum Stunden zuvor. 2:4 (1:2), die siebte Niederlage im zwölften Spiel. Die niederschmetternde Erkenntnis: „Wir machen es dem Gegner immer wieder zu leicht, uns zu schlagen.“ Die Jungadler warten damit weiter auf den ersten dreifachen Punktgewinn und haben mit dem Duell am Sonntag gegen den Wuppertaler SV ein weiteres wegweisendes vor der Brust (13 Uhr).

Mutmacher gibt es trotz der Roten Laterne reichlich. „Das Niveau der Mannschaft reicht aus, um in der Bundesliga zu bestehen“, sagt der Coach entschlossen. Auch der Blick auf die Tabelle zeigt, nach der kurioserweise alles möglich scheint. Mit mageren fünf Pünktchen ziert der SCP das Tabellenende. Die Konkurrenz aus Aachen und Duisburg hat minimalistisch nur einen Zähler mehr gesammelt, Wuppertal (8) und Viktoria Köln (9) auf den Nichtabstiegsplätzen drei beziehungsweise derer vier. „Das ist schon eine besondere Situation“, gibt Barez zu.

In Bochum ging der Gast sogar in Führung – Max Michalak traf nach 20 Minuten. Und dann, dann nahm das Unheil in Form von eigenen Fehlern seinen Lauf. Nach einer eigenen Ecke sicherte Münster nicht sauber ab, der Konter führte zum Ausgleich durch Bleart Dautaj (23.). Kurios: Tormann Tom Breuers hatte zuvor beim Versuch, den Ball im Strafraum zu klären, Bajrush Osmani angeschossen. Von dort prallte das Leder Dautaj vor die Füße: 1:1. Nicht minder schräg das 2:1, als der SCP drei-, viermal versuchte zu klären. Erfolglos. Schließlich sorgte Malte Wesberg per Eigentor für die Führung der Platzherren (41.).

Missverständnisse gab’s viele. Beim 1:3 durch Moritz Römling wurde ein Kopfballduell verloren (53.), das 1:4 durch Calvin Minewitsch resultierte aus einem Ballverlust nach eigenem Einwurf (62.). Da wollte Bochum nicht nachstehen. Das 2:4 steuerte Kilian Heisterkamp (78.) per Eigentor bei.

SCP:Breuers – Michalak, Busemann, Wesberg – Ter-Horst, Mika, Heering, Demirarslan (67. Markovski), Franke – Osmani (57. Sinev), Probst (57. Sikorski)

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