Fußball: 3. Liga
Preußen-Rückstand aufs rettende Ufer wächst wieder an

Köln -

Die Lage im Tabellenkeller hat sich für Preußen Münster am Wochenende wieder verfinstert. Durch die später und vor allem überaus 1:2-Niederlage gegen Viktoria Köln liegen die Adler wieder sechs Zähler hinter dem rettenden Ufer. Denn auch andere Konkurrenten punkteten.

Sonntag, 08.03.2020, 21:07 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 12:22 Uhr
Trost unter Abwehrspielern: Ex-Preuße Dominik Lanius (oben) tröstet seinen früheren Teamkollegen Simon Scherder.
Trost unter Abwehrspielern: Ex-Preuße Dominik Lanius (oben) tröstet seinen früheren Teamkollegen Simon Scherder. Foto: Jürgen Peperhowe

Von einem Sechs-Punkte-Spiel wollte im Vorfeld niemand etwas wissen. Tatsächlich vergrößerte sich der Abstand zwischen Viktoria Köln und Preußen Münster von der 83. bis zur 84. Minuten aber um exakt diesen Wert. Die Adler hatten 1:0 durch Kevin Rodrigues Pires geführt (49.) und eine erneut sehr starke Leistung geboten. Dann flog Fridolin Wagner ohne Not und völlig zu Recht für ein schweres Foul an Marcel Gottschling vom Platz (77.), ehe die Routiniers Albert Bunjaku (83.) und Mike Wunderlich per Freistoß (84.) das Ding noch drehten. Acht statt nur zwei Zähler Rückstand für den SCP. „Am Ende passieren Dinge, die ich schwer beeinflussen kann. Auf einmal dreht sich so ein Spiel, obwohl wir sehr leidenschaftlich agiert haben“, sagte der frustrierte Trainer Sascha Hildmann.

Von einem Sechs-Punkte-Spiel wollte im Vorfeld niemand etwas wissen. Tatsächlich vergrößerte sich der Abstand zwischen Viktoria Köln und Preußen Münster von der 83. bis zur 84. Minuten aber um exakt diesen Wert. Die Adler hatten 1:0 durch Kevin Rodrigues Pires geführt (49.) und eine erneut sehr starke Leistung geboten. Dann flog Fridolin Wagner ohne Not und völlig zu Recht für ein schweres Foul an Marcel Gottschling vom Platz (77.), ehe die Routiniers Albert Bunjaku (83.) und Mike Wunderlich per Freistoß (84.) das Ding noch drehten. Acht statt nur zwei Zähler Rückstand für den SCP. „Am Ende passieren Dinge, die ich schwer beeinflussen kann. Auf einmal dreht sich so ein Spiel, obwohl wir sehr leidenschaftlich agiert haben“, sagte der frustrierte Trainer Sascha Hildmann.

„Wir hatten doch vorher so viele gute Chancen“, stöhnte Stürmer Marco Königs und dachte wohl vor allem an seinen Nebenmann Luca Schnellbacher. Erneut wurden die Adler von zahlreichen Fans, diesmal deutlich über 1000, unterstützt. „Die Stimmung beim 1:0 – Gänsehaut“, sagte Kapitän Julian Schauerte. Doch es half alles nichts. Die Anhänger setzten zumindest am Samstagabend noch ein weiteres Zeichen und empfingen den Mannschaftsbus nach der Rückkehr am Stadion mit aufmunterndem Applaus und netten Worten.

Wie es in dieser Liga eben oft so ist: Nicht nur Viktoria zog erst mal davon. Auch der Chemnitzer FC (1:0 gegen die SpVgg Unterhaching) gewann. Schadensbegrenzung lieferten immerhin die Ergebnisse am Sonntag. Der Hallesche FC (1:1 gegen den kriselnden FC Ingolstadt) und der FSV Zwickau (2:4 beim KFC Uerdingen) gewannen wenigstens nicht. Vielleicht muss sich der SCP an diese beiden Teams klammern – und an den 1. FC Magdeburg (Freitag 0:1 beim aufatmenden Spitzenreiter MSV Duisburg). Und auch der 1. FC Kaiserslautern, der beim 3:3 gegen den SV Meppen einen 3:1-Vorsprung fünf Minuten vor dem Ende verspielte, ist noch unten dabei. Den Anschluss verloren haben Carl Zeiss Jena (0:3 gegen TSV 1860 München) und die SGS Großaspach (0:2 bei Bayern München II).

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