Fußball: 3. Liga
DFB weist Beschwerde von Preußen Münster zurück

Münster -

Der SC Preußen Münster hat insgesamt vier juristische Einlassungen beim Deutschen Fußball-Bund hinterlegt, die erste Frage wurde dabei vom DFB-Bundesgericht nun gegen den Fußball-Drittligisten entschieden.

Donnerstag, 11.06.2020, 12:43 Uhr aktualisiert: 11.06.2020, 13:17 Uhr
Fußball: 3. Liga: DFB weist Beschwerde von Preußen Münster zurück
Foto: dpa (Symbolbild)

Die Verwaltungsbeschwerde gegen die Ansetzung des 28. und 29. Spieltages wurde abgewiesen, der SC Preußen hätte die Vier-Tages-Frist nicht eingehalten, hieß es vom DFB. Münster hatte Beschwerde eingelegt und sich dabei auf Wettbewerbsverzerrung und Chancengleichheit bezogen. Der SCP hätte eine kürzere Vorbereitungszeit als andere Drittligisten gehabt. Das DFB-Bundesgericht beschäftigte sich nicht mit dem Einspruch, weil die Frist nicht gewahrt worden sei.

Wogegen wehren sich die Preußen zudem? Diese Entscheidungen stehen noch aus:

  • Fristgerecht scheint die Beschwerde gegen die Ansetzung der Spieltage 30 bis 34 zu sein, auch hier sagt der SCP, dass die Chancengleichheit in der Vorbereitung nicht gegeben sei.
  • Der SCP hat Beschwerde gegen die generellen Beschlüsse des DFB-Bundestags eingelegt, die 3. Liga wieder starten zu lassen.
  • Der SCP hat Protest gegen die Wertung der Partie Bayern München II gegen Preußen Münster (3:2) eingelegt, die Sportgerichtsbarkeit hat auch dazu noch nicht entschieden.

Münsters Sportchef Malte Matzelder hatte erklärt, die Einsprüche würden vom Verein eingelegt, um bei etwaigen späteren Verhandlungen um einen Saisonabbruch oder die Wertung der Spielzeit rechtlich abgesichert zu sein.

Pressemitteilung des DFB im Wortlaut

„Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine Verwaltungsbeschwerde des Drittligisten Preußen Münster gegen einen Beschluss des DFB-Spielausschusses vom 30. Mai als unbegründet zurückgewiesen. Gegenstand des Verfahrens war die Ansetzung des 28. und 29. Spieltags der 3. Liga durch den Spielleiter der 3. Liga sowie die Ablehnung einer hiergegen gerichteten Beschwerde durch den DFB-Spielausschuss. Das DFB-Bundesgericht hat die Einschätzung des DFB-Spielausschusses bestätigt, dass die Beschwerdefrist von vier Tagen gegen die Ansetzung bereits abgelaufen war, als Preußen Münster die Beschwerde gegen die Spielansetzung eingelegt hat. Eine Entscheidung des DFB-Sportgerichts über den von Preußen Münster eingelegten Einspruch gegen die Wertung des Spiels vom 29. Spieltag gegen den FC Bayern München II, das der SC Preußen Münster mit 2:3 verloren hatte, steht noch aus.“

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