„Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“
Unglücksrabe von Chemnitz steht zur Auswahl beim „Kacktor des Monats“

Münster -

Kuriose Tore mit münsterischer Beteiligung haben mittlerweile eine Tradition erlangt. Die Redaktion der WDR-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ kann bei der Zusammenstellung der Auswahl zum „Kacktor des Monats“ auf hiesige Kicker zählen. Nun landete ein Torschütze von Preußen Münster in der Juni-Top-5, auf diesen Treffer hätte er aber gern verzichtet... 

Montag, 29.06.2020, 15:17 Uhr aktualisiert: 29.06.2020, 16:36 Uhr
„Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“: Unglücksrabe von Chemnitz steht zur Auswahl beim „Kacktor des Monats“
Nach seinem Eigentor wollte sich Simon Scherder am liebsten unsichtbar machen. Foto: Stefan Graupner

Ein Fußball-Drittligist als Serientäter: Der SC Preußen Münster schafft es fast schon regelmäßig, an Treffern beteiligt zu sein, die für Schmunzeln oder gar Lacher sorgen. So hatten es innerhalb eines Jahres beispielsweise die Ex-Adlerträger Jeron Al-Hazaimeh, Fabian Menig und Benjamin Schwarz geschafft, noch im Trikot des SCP die Gunst der TV-Zuschauer auf ihre Seite zu ziehen und so die zweifelhafte Auszeichnung der WDR-Sendung zu bekommen.

Simon Scherder könnte nun ebenfalls Schütze eines „Kacktors des Monats“ werden. Im Kellerduell beim Chemnitzer FC am 33. Spieltag der 3. Liga nahm der Abwehrspieler die Rolle des tragischen Pechvogels ein: Sein Eigentor in der Schlussminute der Partie besiegelte eine bittere 0:1-Niederlage beim Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. 

Kurz vor dem Abpfiff hatte Simon Scherder einen Schuss des Chemnitzers Pascal Itter unglücklich per Kopf ins eigene Tor befördert. Chancenlos dabei war SCP-Keeper Maximilian Schulze Niehues - dieser hatte das Nachsehen, als der Ball in hohem Bogen über ihn flog und dann im Netz zappelte. "Das Tor passt zu diesem Kampfspiel - und zum Kacktor", lautet der trockene Kommentar in der Tor-Parade.

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Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen - diese Binsenweisheit trifft in diesem Fall voll und ganz auf den Unglücksraben Simon Scherder zu. Er reiht sich somit in die Riege jener Kicker der Adlerträger ein, die es in die Auswahl "geschafft" haben.

Zuletzt war mit  Daniel Seidel vom Landesligisten BSV Roxel ein weiterer Fußballer aus Münster im Rennen um die Tor-Auszeichnung - sein Kopfballtreffer war aber im gegnerischen Tor gelandet und ließ vielmehr den gegnerischen Keeper schlecht aussehen.

  

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