Fußball: Regionalliga West
Der SC Preußen Münster will die junge Garde langfristig binden

Münster -

Ob Joel Grodowski, Nicolai Remberg oder Marcel Hoffmeier. Die junge Garde des SC Preußen Münster schlägt sich bislang in der Regionalliga gut, die Youngsters haben einen Schritt in ihrer Entwicklung nach vorne gemacht. Gründe genug für Sportdirektor Peter Niemeyer, über die Verlängerung der Verträge nachzudenken. Und es gibt noch mehr Kandidaten im Kader.

Dienstag, 01.12.2020, 17:20 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 15:41 Uhr
Joel Grodowski gehört zu den jungen Preußen-Spielern, die in dieser Saison eine gute Entwicklung genommen haben.
Joel Grodowski gehört zu den jungen Preußen-Spielern, die in dieser Saison eine gute Entwicklung genommen haben. Foto: Jürgen Peperhowe

So richtig locken lässt sich Peter Niemeyer nicht. „Wir stehen mit allen Spielern unseres Kaders und mit deren Beratern im Austausch“, sagt der Sportdirektor von Preußen Münster. „Diese Kommunikation ist wichtig, das habe ich in meiner Karriere auch immer sehr zu schätzen gewusst.“ In die Karten blicken lässt er sich indes kaum. „Sukzessive und langsam, aber immer am Ball“, erklärt er. Natürlich drängt sich die Frage auf, ob in Kürze Vertragsverlängerungen anstehen.

Zumindest deutet der 36-Jährige an, dass er sich in einigen Fällen um genau diese bemüht. Die zuletzt auftrumpfenden Joel Grodowski (23), Dominik Klann (21) oder Nicolai Remberg (20) sind nur bis Saisonende gebunden, das gilt auch für Lukas Frenkert (20) und Naod Mekonnen (20). Marcel Hoffmeier (21) hat noch ein Arbeitspapier bis 2022, hat von allen Talenten bisher die stabilsten Vorstellungen in dieser Serie abgerufen.

Peter Niemeyer: „Sie machen es toll“

Die meisten Youngsters besitzen natürlich auch noch Verträge im finanziellen Status einen Brückenspielers, hier erhoffen sich einige Agenten eine baldige Anpassung. Kompliziert also für Niemeyer, den Mittelweg zwischen langfristiger Bindung von Talenten und wirtschaftlich angemessenem Handeln („Es muss immer in den Kontext passen“) zu finden. Zugleich droht bei den Spielern, deren Kontrakte auslaufen, immer ein Angebot von anderen Clubs. „Das würde ja nur die große Wertschätzung dokumentieren“, sagt Niemeyer salopp, vergisst aber nicht die hervorragende Entwicklung herauszuheben. „Die jungen Profis machen es insgesamt toll.“

Abschlüsse soll es bald geben

Sein Credo, ehe Nägel mit Köpfen gemacht wird: „Der nächste Schritt wäre, Konstanz reinzubekommen. Es ist ja nicht so, dass wir schon von jahrelangen Spitzenleistungen sprechen. Wir wissen trotzdem, was wir an ihnen haben, und sie wissen, was sie an Preußen haben.“ Abschlüsse kann es mit dem einen oder anderen bald schon geben, bei anderen wird es sich ziehen. „Alle tun gut daran, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Alles andere wird von selbst kommen“, sagt Niemeyer.

  • Mehrere Profis, die im Sommer einen neuen Vertrag abschlossen, haben nur für ein Jahr unterschrieben. Aus ganz unterschiedlichen Motiven. Vielfach gibt es aber diverse Optionen für eine Verlängerung.
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