„Scotty“ Pieper überstand Corona
Fast hätte er Weihnachten nicht erlebt

Münster -

Franz-Josef „Scotty“ Pieper wünscht sich Weihnachten nur eines: Gesundheit. Der frühere Spieler des SC Preußen Münster und erfolgreiche Geschäftsmann hatte im Frühjahr eine Corona-Infektion nur um Haaresbreite überlebt. Von Martin Kalitschke
Freitag, 25.12.2020, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 25.12.2020, 10:00 Uhr
Franz-Josef „Scotty“ Pieper erkrankte im Frühjahr sehr schwer an Corona. Das Weihnachtsfest kann er nun wieder bei guter Gesundheit feiern.
Franz-Josef „Scotty“ Pieper erkrankte im Frühjahr sehr schwer an Corona. Das Weihnachtsfest kann er nun wieder bei guter Gesundheit feiern. Foto: Matthias Ahlke

Dass Franz-Josef Pieper dieses Weihnachtsfest erleben darf, grenzt an ein Wunder. Im Frühjahr hing sein Leben am seidenen Faden.

Der heute 62-Jährige war so schwer an Corona erkrankt, dass er für 37 Tage in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Er erlitt eine Lungenentzündung, eine schwere Blutvergiftung und schließlich, in der Nacht zu Ostermontag, einen Herzstillstand. Dass ihn die Ärzte im St.-Franziskus-Hospital mit Hilfe eines Defibrillators zurückholten, erfuhr seine Frau, die ebenfalls an dem Virus erkrankt war, aber nur leichte Symptome zeigte, erst später.

„Das war damals sehr, sehr knapp“, sagt Pieper, den viele unter seinem Spitznamen „Scotty“ kennen. Er war Profi-Fußballer beim SC Preußen und erfolgreicher Trainer, hat in 60 Feriencamps mehr als 5000 Kinder betreut, betreibt ein Sportgeschäft in Kinderhaus.

Einziger Weihnachtswunsch: Gesundheit

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