Fußball: Regionalliga West
Ehrliche Selbstkritik von Preußen-Angreifer Grodowski

Gelsenkirchen -

Eigentlich ist Joel Grodowski bei den Preußen gesetzt. Doch nach einer mehrwöchigen Verletzungspause ist noch offen, ob er zum Start der Rückrunde gegen Rödinghausen von Anfang an mitmischt. Ansonsten sind die meisten Stellen im SCP-Team aber wohl vergeben.

Sonntag, 10.01.2021, 20:55 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 15:05 Uhr
Die erste von zwei Großchancen, die Joel Grodowski (hier vor S04-Keeper Sören Ahlers) vergab.
Die erste von zwei Großchancen, die Joel Grodowski (hier vor S04-Keeper Sören Ahlers) vergab. Foto: Sebastian Sanders

Rückschlüsse auf die Startformation zum Beginn der zweiten Halbserie lassen sich diesmal ganz gut ziehen. Denn da es im Winter 2021 nur ein Testspiel gibt, blieb Preußen-Trainer Sascha Hildmann nicht viel anderes übrig, als eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, die seiner Wunschelf nahekommt. „Wer sich auskennt, weiß ja sowieso, dass sich da nicht ganz viel ändert“, gestand der 48-Jährige nach dem 3:2 beim FC Schalke 04 II.

Nach einer knappen Stunde wechselte er aufgrund der „sehr harten Trainingswoche“ fast komplett durch. Dann kam auch Dennis Daube nach mehr als zwei Monaten Zwangspause rein. „Er war ja auch davor viel verletzt“, sagte sein Coach. Bedeutet: Der Routinier benötigt noch Zeit. Von Justin Möbius und Osman Atilgan, das bekundete der Pfälzer, erwartet er noch etwas mehr. Beide sind Anwärter auf den vielleicht einzigen freien Platz in der Offensive. Ein weiterer wird nur frei, wenn Joel Grodowski in die Jokerrolle rutscht. „Mit meiner Hüfte ist alles okay, aber ich war drei, vier Wochen raus. Das merke ich. Ich muss 100 Prozent fit sein, dafür brauche ich die nächsten Tage.“

Freude über Wegkamp

Auch Hildmann sagte: „Er muss nacharbeiten. Ich muss mir noch schwer überlegen, ob Joel anfangen kann. Ihm fehlte Kraft und dadurch Konzentration.“ Das war bezogen auf zwei Szenen vor der Pause, als er beste Torchancen vergab. „Die hätte ich machen müssen, darüber ärgere ich mich. Ich bin immer sehr selbstkritisch. Das muss am Wochenende besser werden“, sagte Grodowski. Gleichzeitig freute er sich über den neuen Kollegen in der Spitze. „Beim Tor hat man schon seine Wucht gesehen“, sagte er über Gerrit Wegkamp. „Ein anderer Typ vorne drin. Er tut uns gut. Ich freue mich, dass er gleich getroffen hat.“

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