Fußball: Regionalliga West
Preußen fordern Mindestlohn und bekommen Feiertagszuschlag

Münster -

Ende gut, alles super: Joel Grodowski trifft nach 90 Minuten zum 2:2, Lukas Frenkert in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 3:2. Nach 90 Minuten Chancenwucher zeigen die Preußen gegen die Amateure des 1. FC Köln plötzlich die Kaltschnäuzigkeit, die Sieger ausmacht. Von Ansgar Griebel
Sonntag, 28.02.2021, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.02.2021, 15:00 Uhr
Tor und Feierabend: Lukas Frenkert setzt dem Spiel in der 93. Minuten das Krönchen auf.
Tor und Feierabend: Lukas Frenkert setzt dem Spiel in der 93. Minuten das Krönchen auf. Foto: Jürgen Peperhowe
Am Ende führt doch kein Weg an Sepp Herberger vorbei: „Das Spiel dauert 90 Minuten“, hatte die unvergessene Trainerlegende vor 70 Jahren gesagt. Auch heute noch wird die Spieluhr nach 90 Minuten unweigerlich eingefroren – danach beginnt eine neue Zeitrechnung. Als Joel Grodowski am Samstagnachmittag sein unwiderstehliches Solo mit einem Schuss ins lange Eck abschloss, wurde für seinen Treffer ein „+1“ notiert: 90.+1, das beschreibt sowohl den Zeitpunkt des 2:2-Ausgleichs der Preußen gegen die Amateure des 1. FC Köln, als auch den Wert dieses Treffers. Ein Punkt für den SCP – und damit der Mindestlohn für eine zunächst bärenstarke und später zumindest beharrliche Vorstellung der Gastgeber.
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