Basketball
Favorit Frankreich wendet EM-Fehlstart ab

Berlin (dpa) - Die Favoriten haben sich zum Auftakt der erstmals in vier Ländern stattfindenden Basketball-Europameisterschaft keine Blöße gegeben. Auffällig: Neben Deutschland starteten auch die anderen drei Vorrunden-Gastgeber mit einem Sieg in das Turnier.

Samstag, 05.09.2015, 23:20 Uhr aktualisiert: 05.09.2015, 23:24 Uhr
Frankreich um Tony Parker (r) hatte seine Mühe mit den Finnen.
Frankreich um Tony Parker (r) hatte seine Mühe mit den Finnen. Foto: Sebastien Nogier

DEUTSCHLAND-GRUPPE: Das erste Topspiel in der deutschen Gruppe entschied Serbien für sich. Der Vize-Weltmeister gewann gegen Spanien in einer hochklassigen Begegnung mit 80:70. Überragender Akteur beim zweiten Gruppengegner der deutschen Basketballer am Sonntag (15.00 Uhr) war Nemanja Bjelica mit 24 Punkten. Im dritten Spiel des Tages kam die Türkei zu einem 89:87 über Italien.

GRUPPE A: Topfavorit Frankreich hatte zum Auftakt mächtig Mühe. Gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Henrik Dettmann betreuten Finnen setzte sich das Starensemble um Tony Parker erst in der Verlängerung mit 97:87 durch. Für eine kleine Überraschung sorgte Israel. Gegen Russland kamen die Israelis zu einem 76:73.

GRUPPE C: In Zagreb setzte Griechenland ein erstes Achtungszeichen. Gegen Mazedonien feierten die Hellenen einen 85:65-Kantersieg. Ausrichter Kroatien siegte im Prestigeduell gegen Slowenien 80:73.

GRUPPE D: Mitfavorit Litauen tat sich zum Auftakt gegen die Ukraine sehr schwer. Trotz 19 Punkten und elf Rebounds von NBA-Profi Jonas Valanciunas mussten die Litauer beim 69:68 bis zum Schluss zittern. Co-Gastgeber Lettland startete mit einem souveränen 78:67 gegen Belgien.

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