Basketball
EM: Frankreich souverän - Gasol führt Spanien weiter

Zum Start der Achtelfinals gibt es bei der Basketball-EM keine großen Überraschungen. Die Top-Teams Frankreich, Spanien und Griechenland schaffen den Sprung in die nächste Runde. Im Fußball-Stadion von Lille gibt es einen Rekord.

Samstag, 12.09.2015, 22:47 Uhr aktualisiert: 12.09.2015, 22:50 Uhr
Frankreichs Rudy Gobert dunkt den Ball.
Frankreichs Rudy Gobert dunkt den Ball. Foto: Yoan Valat

Lille (dpa) - Die Top-Teams haben sich zum Auftakt der K.o.-Runde bei der Basketball-EM keinen Ausrutscher erlaubt. Frankreich setzte sich in Lille deutlich mit 76:53 (37:26) gegen die Türkei durch und schaffte wie auch Spanien und Griechenland den Sprung ins Viertelfinale.

Vor der europäischen Rekordkulisse für ein Hallen-Basketballspiel von 26 135 Zuschauern konnte der Gastgeber im Pierre Mauroy Stadion auch einen unauffälligen Auftritt von Superstar Tony Parker (5 Punkte) verkraften. Bester französischer Werfer war Guard Nando De Colo mit 15 Zählern. Am Dienstag trifft der Titelfavorit auf Lettland.

Angeführt vom erneut starken Pau Gasol erreichte Deutschland- Bezwinger Spanien die nächste Runde. Die Iberer schlugen Polen nach drei mühevollen Vierteln mit 80:66 (41:39) und bekommen es nun mit Griechenland zu tun. Mit 30 Punkten und sieben Rebounds ragte NBA-Routinier Gasol wieder einmal heraus, alleine im Schlussviertel erzielte der Center elf Zähler. Dabei plagte den 35-Jährigen sogar eine Beinverletzung. «Ich konnte nicht so explosiv sein», sagte Gasol. Trainer Sergio Scariolo musste zudem auf Rudy Fernandez wegen Rückenproblemen verzichten.

Medaillenkandidat Griechenland hatte beim 75:54 (34:31) über Belgien in der ersten Halbzeit zwar auch einige Schwierigkeiten, blieb am Ende aber souverän ohne Turnier-Niederlage. Routinier Yannis Bourousis war mit 14 Punkten bester Werfer für den zweimaligen Europameister, auch die NBA-Profis Kostas Koufos (13) und Giannis Antetokounmpo (10) zeigten gute Auftritte.

Co-Vorrundengastgeber Lettland gewann gegen Slowenien mit 73:66 (42:40) und steht erstmals seit 2001 wieder unter den besten acht Teams Europas. Janis Strelnieks vom deutschen Meister Brose Baskets war mit 17 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists stärkster Spieler. Die deutsche Mannschaft war in der Gruppenphase in Berlin gescheitert und hatte das letzte Spiel knapp gegen Spanien verloren.

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