Basketball
Ulms Talfahrt hält an - Schweigeminute vor allen Spielen

Nach der neuerlichen Niederlage übte Ulms Trainer Thorsten Leibenath harte Kritik an seinen Spielern. Bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte kassierte sein Team die fünfte Pleite nacheinander. Nun soll es Veränderungen im Kader geben.

Sonntag, 15.11.2015, 11:12 Uhr aktualisiert: 15.11.2015, 11:14 Uhr
Ulms Trainer Thorsten Leibenath kritisiert nach der Niederlage die Einstellung der Spieler.
Ulms Trainer Thorsten Leibenath kritisiert nach der Niederlage die Einstellung der Spieler. Foto: Daniel Karmann

Gießen (dpa) - Die sportliche Talfahrt beim Basketball-Bundesligisten ratiopharm Ulm hält an. Der Halbfinalist der Vor-Saison verlor am Samstag beim Aufsteiger Gießen 46ers mit 69:91 und kassierte damit die fünfte Niederlage in Serie.

Mit einer Bilanz von nur zwei Siegen bei bereits sieben Niederlagen müssen die Schwaben den Blick in der Tabelle nun endgültig nach unten richten. «Es ist nicht akzeptabel, dass man sich aufgibt, so wie wir es getan haben», kritisierte Ulms Trainer Thorsten Leibenath nach der klaren Niederlage an seiner alten Wirkungsstätte. «Alles in allem war das eine enttäuschende Leistung von uns.» Vor allem im Schlussviertel brachen die Gäste völlig ein, Gießen marschierte mit einem 22:2-Lauf zum dritten Erfolg nacheinander.

Der Coach kündigte an, dass die Ulmer in den kommenden Tagen noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden wollen. Der Spanier Salva Arco wird in Zukunft nicht mehr zum ratiopharm-Kader gehören. Der Guard lehnte das Angebot auf eine erneut befristete Verlängerung seines Vertrages ab.

Weiter in der Spitzengruppe dabei sind die s.Oliver Baskets Würzburg. Der zweite Aufsteiger setzte sich gegen die Eisbären Bremerhaven knapp mit 81:79 durch und feierte damit seinen sechsten Sieg in dieser Saison. Immer besser in Schwung kommen auch die EWE Baskets Oldenburg, die bei den Crailsheim Merlins klar mit 90:66 gewannen. Eine überraschende Niederlage gab es für die Telekom Baskets Bonn, die bei medi Bayreuth mit 64:77 verloren.

Vor den Spielen wurde in allen Hallen der Opfer der Terroranschläge von Paris mit einer Schweigeminute gedacht.

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