Basketball: 2. Liga Pro B
Parade-Eigengewächs Funk verlässt WWU Baskets

Münster -

Als Regisseur spielte Nico Funk in den vergangenen Jahren auch bei den WWU Baskets Münster eine wichtige Rolle. Dabei ist er erst 19. Jetzt verlässt der zuletzt oft verletzte Point Guard seinen Stammclub. Wohin es ihn zieht, will er noch nicht verraten.

Dienstag, 14.07.2020, 16:00 Uhr
Nico Funk verlässt Münster nach neun Jahren.
Nico Funk verlässt Münster nach neun Jahren. Foto: WWU Baskets

Eigengewächs Nico Funk verlässt seinen Stammverein UBC Münster nach neun Jahren – wohin es ihn zieht, verrät er noch nicht. „Ich habe hier so gut wie alles mitgemacht. Mit 15 hatte ich meinen ersten Einsatz in der 1. Regionalliga, dann der Aufstieg in die Pro B, die ausverkaufte Halle Berg Fidel“, sagt der 19-jährige Point Guard. Nun verabschiedet er sich studienbedingt. „Ich möchte jetzt den Schritt heraus aus dem gewohnten Umfeld wagen. Ich habe frühzeitig gesagt, dass ich die passende Kombination mit Studium und Basketball finden möchte. Eigentlich ist das in Münster natürlich top, nur leider nicht in meinem gewünschten Studiengang.“

Manager Helge Stuckenholz sagt: „Um sich als Mensch sowie als Basketballer zu entwickeln bin, hat Nico den richtigen Schritt gewählt. Raus aus der Nestwärme, rein ins Leben.“

Dank an Kappenstein

Besonderen Dank spricht Funk Cheftrainer Philipp Kappenstein aus, der ihn vom ersten Tag an auch in der Schule begleitet hat. „Er hatte den größten Anteil an meiner Laufbahn, hat mich entdeckt, mich immer trainiert.“ Beide beratschlagten auch, welcher Verein nun der geeigneteste wäre, Ausgang offen.

Spricht Funk über seine Zeit in Münster, die in der vergangenen Saison durch Verletzungen getrübt war, bewertet er die Playoffs 2019 mit den WWU Baskets als Highlight. „Die Atmosphäre habe ich sehr genossen.“

Wiedersehen nicht ausgeschlossen

Kappenstein ist überzeugt, „dass der Wechsel für Nico nach einer echten Seuchensaison mit vielen Verletzungen eine Chance ist, einen frischen Start hinzulegen. Er ist gemeinsam mit Tim Kosel der erste Jugendspieler, der sich hier voll durchgesetzt hat. Wir gehen absolut im Guten auseinander, haben die ganze Zeit sehr offen kommuniziert.“ Ein Wiedersehen in der Zukunft ist für den 41-Jährigen, der nun auf gleichwertigen Ersatz für sein Team hofft, denkbar.

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