Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Cosmo Grühn kommt aus Frankfurt zu den WWU Baskets

Münster -

Der Nächste, bitte! Die WWU Baskets Münster decken sich aktuell mit jungen deutschen Spielern ein. Der dritte im Bunde der Zugänge ist Cosmo Grühn. Er kommt von den Frankfurt Skyliners Juniors und ist gerade von außen ein guter Werfer.

Freitag, 31.07.2020, 16:50 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 17:44 Uhr
Cosmo Grühn streift das Trikot der Frankfurt Skyliners Juniors ab und geht nun für die Baskets auf Pirsch.
Cosmo Grühn streift das Trikot der Frankfurt Skyliners Juniors ab und geht nun für die Baskets auf Pirsch. Foto: Skyliners/Dennys Sidjabat

Erst Oliver Pahnke und Thomas Reuter, jetzt Cosmo Grühn. Die WWU Baskets Münster fügen ihrem Kader eine dritte externe Kraft hinzu und rüsten sich damit weiter für die Aufstiegsmission in der 2. Bundesliga Pro B. Dabei bleibt sich der Verein treu und setzt seine Linie fort. Auch Grühn, der von den Frankfurt Skyliners Juniors an den Berg Fidel kommt, passt in die Philosophie von Manager Helge Stuckenholz und Trainer Philipp Kappenstein. Er bringt mit seinen gerade 22 Jahren schon eine Menge Erfahrung mit (insgesamt 92 Pro-B-Einsätze), gehört als Spieler und Typ in das Schema der Baskets.

„Cosmo ist ein intelligenter Bursche, der perspektivisch super zu uns passt und hier an der WWU Jura studieren wird“, sagt Stuckenholz und fügt an: „Als guter Werfer von außen und einer, der das Spiel gut liest, freuen wir uns, dass er uns qualitativ noch mehr Tiefe gibt.“

Mit Grühn standen die Münsteraner schon einmal in Kontakt, der Wechsel damals aber kam nicht zustande, stattdessen fand Anton Geretzki den Weg nach Westfalen. Im zweiten Anlauf hat es mit dem 2,01 Meter großen Forward, der die Positionen drei und vier besetzen soll, geklappt. Sehr zur Freude von Kappenstein. „Cosmo hat vier Jahre in Frankfurt eine hervorragende Rolle, auch als Kapitän, in einem sehr jungen Pro-B-Team ausgefüllt. Er hat ganz viel Basketball-Verstand und Cleverness in seiner Spielweise, ist mit einem tollen Wurf ausgestattet. Er passt super in unser Team, wenn man sieht, wie viele clevere Akteure wir haben.“

30 Minuten Spielzeit im Schnitt

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler, der bis 2016 beim USC Freiburg spielte, stand in der vergangenen Saison im Schnitt knapp 30 Minuten auf dem Feld – ein Indiz, wie wichtig er für das Farm-Team des Frankfurter Bundesligisten war.

Gespannt blickt Grühn auf seine Zeit in Münster, für ihn beginnt ein neuer Lebensabschnitt in seiner noch jungen Karriere. „Mir gefällt die Identität der Baskets als junges Studententeam, das Ambitionen hat aufzusteigen. Da habe ich das Gefühl gehabt, dass ich da gut reinpassen könnte, nachdem ich vier Jahre in Frankfurt verbracht habe. Münster hat mir als Stadt schon immer sehr gut gefallen. Ich komme ja aus Freiburg, da ist Münster sehr ähnlich.“

Kappenstein zufrieden

Pahnke, Reuter und Grühn – mit der personellen Entwicklung ist Kappenstein zufrieden, auch wenn bis zum Trainingsstart am 10. August und zum Saisonauftakt ab dem 16. Oktober nicht alle Fragen in der Kader-Zusammenstellung geklärt sind. „Unser Team wird ein bisschen stimmiger besetzt sein. Auf alle drei Jungs freue ich mich extrem, gerade auch charakterlich. Sie füllen Lücken, die wir im letzten Jahr hatten. Verjüngte Beine, viel Energie, viel Athletik – sie werden uns sehr bereichern und passen in das, was wir uns in den letzten Jahren aufgebaut haben.“

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